Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg stand die SPD vor den Kameras wie eine Partei nach einem politischen Zusammenbruch. 5,5 Prozent. Zehn Sitze. Gerade noch eben so im Landtag. In einem wirtschaftlich starken Bundesland war aus der alten Arbeiterpartei ein roter Splitter geworden. Zwei Wochen später Rheinland-Pfalz. Dort hatte die SPD seit 1991 regiert, 35 Jahre lang. Am 22. März lag die CDU bei 31 Prozent, die SPD bei 25,9 Prozent, die AfD bei 19,5 Prozent. Die Sozialdemokraten verloren ihr Stammland, ihre Führungsrolle und den letzten Trost, der eigene Niedergang sei ein südwestdeutscher Sonderfall.

Der Beitrag Keine Arbeitsministerin vor ihr hat sowas ertragen müssen erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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