Auch ohne den, nach knapp zehn Jahren im Amt, im März dieses Jahres zurückgetretenen Ministerpräsidenten Justin Trudeau, fährt Kanada offenbar unbeirrt auf der „Globalisten-Schiene“ weiter.

Nun schränkt man die Bewegungsfreiheit der Bürger mittels sogenannten Klima-Lockdowns ein, freilich nur zum gesundheitlichen Wohl der Bevölkerung.

Lockdowns nach „Corona-Muster“

Diverse kanadische Provinzen haben nunmehr die Freiheiten der Bürger mittels Klima-Lockdown massiv eingeschränkt. Hierbei wird argumentativ nach den eben gleichen Mustern, wie seinerzeit bei Corona vorgegangen, wie auch tkp berichtet hatte.

In der ersten Augustwoche hatte die kanadische Provinz Nova Scotia ein vollständiges Verbot von Wandern, Camping, Jagen sowie anderen Aktivitäten im Wald verhängt. Verstöße würden massive Geldstrafen von bis zu 25.000 kanadischen Dollar zur Folge haben. Die Bewegungsfreiheit der Bürger wurde per sofort eingeschränkt. Weitere Provinzen, wie New Brunswick, waren mit ähnlichen Verordnungen nachgezogen.

Als Argument sollten dadurch Waldbrände verhindert werden, da durch Hitze und Trockenheit die Gefahr aktuell erhöht sei. Völlig ungeachtet dessen, dass man in den letzten Jahren, Brandstiftungen als Ursachen der massiven Waldbrände nachweisen konnte. In den vergangenen Jahren wurde jedoch ein Verbot von Lagerfeuern während der Waldbrandsaison oder in Dürreperioden auch als völlig ausreichend angesehen. Ein vollständiges Betretungsverbot ist daher beispiellos und für viele Bürger eine Blaupause für größere „Klima-Lockdowns“.

Die Vermutung drängt sich förmlich auf, wenn man sich Argumentationsmuster der Lockdown-Befürworter ansieht. Sie erinnern in beinahe erschreckender Weise an jene Argumente, mit denen Menschen während Corona eingesperrt oder zur Impfung gedrängt worden sind. Die bekannte Gender-Aktivistin, Politikerin und Autorin Cheri DiNovo verteidigte freilich die „Maßnahmen“ Kanada in einem „vielsagenden“ Posting.

 „Deine „Freiheit“ endet dort, wo mein Recht auf Leben beginnt. Du solltest nicht in der Lage sein, Würstchen zu braten, wo Waldbrände häufig vorkommen, oder das Leben von Rettungskräften zu riskieren, nur weil du spazieren gehen willst. Wo ist unser Verständnis geblieben, aufeinander aufzupassen?“

 

Durchaus vergleichbare Aussagen erinnern wohl zweifelsfrei an die „dunkle“ Corona-Zeit und eben nicht nur in Kanada. Die Möglichkeit, wandern zu gehen, ohne gleich einen Waldbrand auszulösen, ist für sie offenbar genauso undenkbar, wie die Möglichkeit, dass Lockdowns oder Masken kein Virus aufhalten können.

Argumente der Solidarität mit Einsatzkräften

Bemerkenswert war allerdings auch die Argumentation von Susan Holt, die Premierministerin der kanadischen Provinz New Brunswick, bei der Verkündung des Lockdowns. Sie argumentierte bereits anders als es die Politik von Nova Scotia getan hatte. Dort erklärte man noch kurz und knapp, dass der Waldgang Feuer verursachen würde. Holt argumentiert nun anders und zwar ganz ähnlich wie bekanntlich vor einigen Jahren.

„Als wenn ich im Wald spazieren gehe, einen Brand verursache. Ich kann verstehen, warum die Leute das lächerlich finden, aber die Realität ist nicht, dass du einen Brand verursachen könntest. Es geht darum, dass, wenn du da draußen im Wald unterwegs bist und dir das Bein brichst, wir dich nicht holen kommen, weil unsere Einsatzkräfte auf einen Brand konzentriert sind, der das Leben von New Brunswicker bedroht. Wenn du mit einem Boot auf einem Teich fischen gehst und kenterst, können wir dir nicht helfen, weil unsere Ersthelfer auf eine unmittelbare und ernste Bedrohung für unsere Provinz fokussiert sind. Und so geht es um die Möglichkeit, dass Notfallressourcen von dort abgezogen werden, wo sie wirklich gebraucht werden.“

Um die Einsatzkräfte nicht zu überlasten, ist davon abzusehen, das Haus zu verlassen. „Solidarität den Blaulichtorganisation“ ganz genau so wurde eben auch der Covid-Lockdown legitimiert. Und so passiert es nun in Kanada mit dem den Klima-Lockdown.

Der britische Off-Guardian kam wohl nicht grundlos deshalb zum dem Schluss, „es fühlt sich wie ein kleiner Klima-Lockdown an. Ein Pilotprojekt, um die Reaktion der Öffentlichkeit zu testen. Kanada ist ein ideales Testfeld, denn dort herrscht Aufbruchsstimmung nach der Wahl eines neuen Regierungschefs und das Land war bei den Covid-Maßnahmen und deren Einhaltung ganz vorne mit dabei.

Man wird beobachten, wie die Menschen darauf reagieren.“



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