Kai Wegner ist ja immer noch da. Das ist nach allem, was speziell in den vergangenen Monaten über den Regierenden Bürgermeister bekannt geworden ist, die eigentliche Nachricht dieser Tage. Beim Berliner Blackout log Wegner über sein eigenes Verhalten das Blaue vom Himmel runter. Seine Erzählungen über angebliche Telefonate zerbrachen später an amtlichen Unterlagen. Journalisten des Tagesspiegels mussten vor Gericht ziehen, um aus seiner Senatskanzlei herauszubekommen, was der Regierungschef an jenem Krisentag tatsächlich getan hatte. Seine eigene Partei hat ihn inzwischen entsorgt, um den nicht mehr aufzuhaltenden Tatsachen entgegenzuwirken. Aber nur als Spitzenkandidat seiner Partei aus Scheinkonservativen. Regieren darf dieser Mensch Berlin weiter. Dass die Berliner den Mann noch nicht mit Fackeln und Mistgabeln aus dem Roten Rathaus vertrieben haben, sagt viel über diese komplett verrottete bundesdeutsche Hauptstadt. Dass man dort demnächst die erbittertsten Judenhasser und Enteignungsfreunde ins Amt heben will, sagt hingegen alles.
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