Gute Nachricht für Freunde der Umvolkung in Israel und Europa: Kein Geringerer als der Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, will die Bewohner des Gazastreifens nach Europa umsiedeln. Dabei beruft er sich auf einen „Vorschlag“ von Donald Trump.

Auch der US-Präsident ist von diesem Plan angetan, denn die Amerikaner wollen das zerstörte Gebiet bekanntlich nach ihren Vorstellungen neu gestalten. Ja, und Gas gibt es auch jede Menge gleich draußen unter dem Meer. Das lässt das Herz von „Investoren” der Wertegemeinschaft höherschlagen. Warum sollte man die Milliarden-Erlöse daraus den Palästinensern überlassen? Um die sollen sich doch finanziell wie bisher gefälligst die Europäer kümmern.

The JERUSALEM POST schreibt am 25. Oktober zu den Umvolkungsplänen des rechten Rabauken, dessen Partei bei den aktuellen Wahlen zulegen konnte wie folgt. Wir zitieren wörtlich:

Israel sei „jüdisches Gebiet“ – die Regierung müsse die Bewohner des Gazastreifens gemäß Trumps Plan nach Frankreich schicken, sagt Ben-Gvir

Ben-Gvirs rechtsextreme Partei „Otzma Yehudit“ ist ein wichtiges Mitglied der Koalition unter Netanjahu. Jüngsten Umfragen zufolge wird „Otzma Yehudit“ bei den Knesset-Wahlen voraussichtlich etwa acht Sitze gewinnen.

VIDEO: Israel sei „jüdisches Territorium“ – die Regierung müsse die Bewohner des Gazastreifens gemäß Trumps Plan nach Frankreich schicken, so Ben-Gvir

Die Bewohner des Gazastreifens sollten zur Auswanderung nach Frankreich oder in andere europäische Länder geschickt werden, damit Israel „das gesamte Gebiet“ des Gazastreifens „erobern“ könne, erklärte der rechtsextreme Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, kürzlich in einem Interview mit der „Jerusalem Post“ und argumentierte, er unterstütze den Plan von US-Präsident Donald Trump, Palästinenser dorthin umzusiedeln.

„Wenn Sie mich fragen, was in Gaza getan werden sollte, dann sollten wir das gesamte Gebiet erobern. Alles. Es ist unser Land, das Land des jüdischen Volkes. Und wir sollten die Auswanderung fördern“, sagte Ben-Gvir gegenüber der „Post“.

Im Februar 2025 schlug Trump vor, im Rahmen eines Auswanderungsplans etwa zwei Millionen Bewohner des Gazastreifens umzusiedeln, doch der Vorschlag ist seitdem ins Stocken geraten.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Proteste in Frankreich hat Ben-Gvir kürzlich KI-generierte Videos geteilt, die zeigen, wie Bewohner des Gazastreifens vom rechtsextremen Minister persönlich nach Paris transportiert werden.

„Das ist ein sehr guter Plan, den Donald Trump vorgeschlagen hat: die Auswanderung zu fördern. Viele von ihnen könnten an bessere Orte gehen“, sagte Ben-Gvir und argumentierte, dass sie in Europa gute Bedingungen vorfinden würden.

Ende des Zitats

Sollte es unter den neu Angesiedelten dann zu antiisraelischen Protesten kommen, haben die linksgerichteten Haltungsmedien wieder einen willkommenen Anlass, die „bösen Rechten“ für den neu aufkommenden Antisemitismus verantwortlich zu machen. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten – außer für die europäischen Steuerzahler.



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