Im zweiten und letzten Teil der Serie beantwortet US-Präsident Donald Trump Fragen von Journalisten zu den Kriegs- und Piraten-Akten gegen Venezuela und Gründen, warum die USA auch noch nach Grönland greifen.

Die Antworten von Donald Trump auf Fragen der Presse,
auszugsweise und in gekürzter deutscher Fassung – Teil 2

22.12.2025 – Nach der Präsentation zur „ Golden Fleet“ nimmt Donald Trump Fragen der Journalisten entgegen | Quelle: Screenshot YouTube White House

Trump: Ja, bitte!

Frage: Wie sieht Ihr Zeitplan für die ersten beiden Schiffe aus?

Trump: Wir werden fast sofort damit beginnen und es wird wahrscheinlich etwa zweieinhalb Jahre dauern.

Anmerkung der Redaktion: Ein solcher Terminplan scheint total unrealistisch!

 Frage: In Bezug auf die Mission: Sehen Sie diese als Gegengewicht zu China?

Trump: Es ist ein Gegengewicht zu allen – nicht nur zu China. Wir verstehen uns hervorragend mit China. Ich habe ein ausgezeichnetes Verhältnis zu Präsident Xi und nicht nur zu China. Es richtet sich einfach gegen alle. Man weiß nie, wer kommt. Doch, wir wollen Frieden durch Stärke. Hoffentlich müssen wir die Schiffe nie einsetzen. Aber es wird nie wieder etwas Vergleichbares gebaut werden…

Frage: … Sie haben gerade auf die fallende Menge illegaler Drogen, die auf dem Seeweg hereinkämen, hingewiesen und gesagt, dass Sie bald dasselbe Programm an Land starten wollten. Beziehen Sie sich nur auf Venezuela oder auch auf andere Länder?

Trump: Es betrifft alle Länder, von woher Drogen kommen, nicht nur Venezuela.

Frage: Apropos venezolanisches Öl, was machen wir mit dem Öl, das wir schon haben?

Trump: Mit was?

Frage: Mit dem beschlagnahmten Öl: Die Vereinigten Staaten haben am 10. Dezember 1,9 Millionen Barrel Öl beschlagnahmen lassen!

Trump: Wir behalten es!

Frage: Wohin geht es: Werden wir es verkaufen oder als strategische Reserve einlagern?

Trump: Wir werden es verkaufen – vielleicht behalten wir es auch. Vielleicht werden wir es als strategische Reserve verwenden. Wir behalten es sowie auch die Schiffe!

Frage: Was Venezuela betrifft, Sir: Haben Sie mit amerikanischen Ölgesellschaften, deren Vermögenswerte beschlagnahmt worden waren (Anmerkung der Redaktion: im Jahr 1976], darüber gesprochen, was ein Venezuela ohne Maduro für sie bedeuten könnte?

Trump: Was?

Frage: Zurückzukommen und den Betrieb wieder aufzunehmen?

Trump: Mit den großen: Ja, das habe ich!

Frage: Warum glauben Sie, dass diese Initiative so viele Jahre lang vernachlässigt wurde? Geschieht dies vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Venezuela?

Trump: Sprechen Sie über Venezuela?

Frage: Ja!

Trump: Nun, vor mir gab es andere Präsidenten. Denen machte es nichts aus, betrogen zu werden. Es machte ihnen nichts aus, ausgeraubt zu werden. Es machte ihnen nichts aus, dass Drogen in unser Land strömten. Es machte ihnen nichts aus, dass die Gefängnisse von Venezuela bzw. von [Tren de] Aragua [Anmerkung der Redaktion: Transnationale kriminelle Organisation] in die USA entleert wurden, wo sie Colorado und andere Orte übernahmen. Mir macht das etwas aus. Man hatte andere Präsidenten. Ich hoffe, die Menschen es wissen zu schätzen, denn wir wurden noch nie so sehr respektiert wie heute.
[…]
Frage: Wie will die Regierung sicherstellen, dass genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, um diese Schiffe bauen zu lassen?

Trump: Wir werden sie haben. Wir werden über eine enorme Menge an Arbeitskräften verfügen. Automatisierung wird uns helfen, Arbeitskräfte zu ergänzen…

Nur damit Sie es wissen, neulich wurde eine Zahl veröffentlicht: Derzeit arbeiten mehr Menschen in den Vereinigten Staaten als jemals zuvor in der Geschichte unseres Landes. Ziemlich erstaunlich! Es werden sich neben Automatisierung durch Maschinen, enorme Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben. Die Menschen werden viel Geld und besser als je zuvor, verdienen!

Frage: Herr Präsident, einige [Leute] haben heute vielleicht eine andere Art von Verlautbarung erwartet, nachdem Sie Ihren Kriegsminister und Ihren Außenminister mitgebracht haben. Sie sprachen in Ihren jüngsten Äußerungen mehr als 15 Mal von Angriffen gegen Venezuela: Warum sollte Maduro Ihre Drohung ernst nehmen?

Trump: Er kann tun, was er will!

Frage: Was ist Ihr Endziel?

Trump: Er kann tun, was er will. Ich meine, wir haben eine riesige Armada – die größte, die wir je vor Südamerika und [vor der Küste Venezuelas] versammelt hatten. Er kann tun, was er will. Das wäre in Ordnung…

Falls er sich aggressiv verhielte, würde es das letzte Mal gewesen sein, dass er sich so hätte verhalten können…

Venezuela nutzte die offenen Grenzen von Biden aus – mehr noch als jedes andere Land. Wir hatten überall Banden… Sehen Sie sich an, was in Colorado passierte, wo man Wohnhäuser besetzte und der Gouverneur nichts dagegen unternehmen wollte, weil er es mit der Angst zu tun bekam…

Frage: Als Reaktion darauf, dass die Vereinigten Staaten sanktioniertes Öl aus Venezuela hatten konfiszieren lassen, kritisierte der kolumbianische Präsident Gustavo Petro die Vereinigten Staaten, wonach die USA [selbst einst] Land gestohlen hätten und es an Lateinamerika wieder zurückgegeben sollten. Ich würde gerne wissen, wie Sie darauf reagieren?

Anmerkung der Redaktion: Im Zuge des US-Flotten-Aufmarsches gegen Venezuela, verhöhnte der kolumbianische Präsident Gustavo Petro die Argumentation des US-Präsidenten und erklärte, dass auch der heutige Bundesstaat Texas vormals „überfallen“ worden wäre. Petro kritisierte darüber Äußerungen von Trump mit seinen Versuchen die Blockade Venezuelas und Konfiszierung venezolanischer Tanker rechtfertigen zu lassen. Petro erklärte: „Texas ist ein Gebiet, das erobert wurde. Es wurde nicht verkauft. Das Gleiche gilt für Kalifornien und den gesamten Süden der USA“ und bezog sich dabei auf die Forderung Trumps, wonach Venezuela alle Vermögenswerte zurückzugeben hätte, die es vor Jahrzehnten hatte verstaatlichen lassen.

 Ende der Anmerkung.

Trump: Nun, er sollte aufpassen, denn er hat Drogenfabriken und in Kolumbien wird Kokain hergestellt. Er zählt nicht zu den Freunden der Vereinigten Staaten und ist ein sehr schlechter Mensch. Doch, er muss aufpassen, denn er stellt Kokain her und man schickt es von Kolumbien aus in die Vereinigten Staaten von Amerika. Wir lieben das kolumbianische Volk. Es sind großartige Leute: energisch, klug, großartig. Aber ihr neuer Anführer ist ein Unruhestifter! Er sollte besser aufpassen. Sie sollten besser diese Kokainfabriken schließen lassen. Sie haben mindestens drei große Kokainfabriken. Wir wissen, wo sie stehen. Er sollte sie besser schnell schließen lassen. Übrigens dort wird Kokain hergestellt und kommt über Mexiko in die Vereinigten Staaten, wo es verkauft wird.

Frage: Vielen Dank. Sir, Sie haben Gouverneur [Jeff] Landry zum neuen Sonderbeauftragten für Grönland ernannt. Was beinhaltet diese Rolle Ihrer Meinung nach? Ist es immer noch Ihre Absicht, dass Grönland Teil von…

Trump: „Der Louisiana-Kauf der USA“, sagte Landry und dass er der Gouverneur von Louisiana sei… Ich habe ihn nicht angerufen. Er hat mich angerufen und zeigte sich sehr proaktiv – er ist ein großartiger Typ, der Deals zustande bringt:

Wir brauchen Grönland für die nationale Sicherheit!

Grönland hat eine sehr kleine Bevölkerung… aber Dänemark hat kein Geld ausgegeben und Grönland hat keinen militärischen Schutz erhalten. Sie sagen, dass Dänen vor 300 Jahren oder so mit einem Boot dorthin gekommen wäre. Nun, wir waren auch mit Booten dort, da bin ich mir sicher! Also gilt es, all das abklären zu lassen.

Jeff Landry ist überaus überzeugt davon: Wir brauchen Grönland für die nationale Sicherheit, nicht wegen Mineralien. Wir haben so viele Standorte mit Mineralien und Öl und alles Möglichen. Wir haben mehr Öl als jedes andere Land der Welt. Wir brauchen Grönland zur nationalen Sicherheit!

Wenn man sich Grönland ansieht, sieht man entlang der Küste überall russische und chinesische Schiffe. Wir brauchen es aus Gründen der nationalen Sicherheit:

Wir müssen Grönland haben!

Jeff Landry bot an die Führung dafür zu übernehmen. Deshalb ernennen wir ihn heute zum Sonderbeauftragten für Grönland. Grönland ist eine große Sache!

Anmerkung der Redaktion: Trump erwähnt die „sehr kleine Bevölkerung“ von Grönland. Das ist vor folgendem Hintergrund mutmaßlichen Völkermordes, überaus interessant:
Zwischen 1966 und 1975 wurden Tausenden von grönländischen Inuit-Mädchen und -Frauen unter der Leitung der dänischen Regierung und von dänischen Ärzten Intrauterinpessare (IUP) eingesetzt, um Schwangerschaften zu verhindern. Die Hälfte der 9.000 Frauen in Grönland, die Kinder bekommen konnten, erhielten in den ersten fünf Jahren des Programms IUPs. Einige der betroffenen Mädchen waren erst 12 Jahre alt und in vielen Fällen stimmten die Frauen bzw. im Falle von Mädchen, ihre Eltern, diesem Eingriff nicht zu.

 Die grönländischen Politiker Aki-Matilda Høegh-Dam, Mimi Karlsen und der ehemalige Premierminister Múte Bourup Egede…

 …haben die erzwungene Geburtenkontrollkampagne Dänemarks in Bezug auf Grönland als Völkermord bezeichnet!

In Anbetracht solch „dänischer Verhältnisse“ wundert es nicht, dass in einem anderen Zusammenhang die dänische Regierung beschlossen hat, mehr als 20 Gesetze und Vorschriften vorübergehend auszusetzen, um den Bau einer Fabrik für das Unternehmen Fire Point in Dänemark zur Erzeugung von Feststoffraketen-Treibstoff für die Ukraine beschleunigt vorantreiben zu lassen. Das bedeutet, dass mit dem Bau bzw. Betrieb der Fabrik unter Umgehung sonst üblicher Vorschriften, die normalerweise gelten, um das Risiko von Großunfällen zu minimieren und Schäden für Mensch und Umwelt zu reduzieren, begonnen werden kann.

 So präsentieren sich mutmaßliche Täternationen heute in verschiedenem Gewande!

Ende der Anmerkung

[…]

Frage: Schließen Sie die Frist für Weihnachten mit Russland und der Ukraine ab? Haben Sie mit Putin oder Selenskyj gesprochen oder planen Sie, das Abkommen voranzutreiben?

Trump: Ich muss es tun – ich meine, ich möchte, dass der Krieg aufhört. Doch, sehen Sie:

Wir verlieren kein Geld mehr mit diesem Krieg!

Biden hat 350 Milliarden Dollar [für den Krieg der Ukraine] ausgegeben und wer weiß, was damit passiert ist. Doch, wir verkaufen jetzt Raketen, Flugzeuge, die beste militärische Ausrüstung an die NATO!

Wir haben die Länder dazu gebracht ihr BIP für die NATO von 2% auf 5% anzuheben. Niemand hat das für möglich gehalten. Niemand will darüber schreiben. Niemand hatte daran geglaubt. Sie [Anmerkung der Redaktion: die EU-Europäer] nehmen dieses Geld und zahlen es an die Vereinigten Staaten für Waffen. Das heißt:

Wir verkaufen Waffen an die NATO zum vollen Preis!

Wir verkaufen Waffen an die NATO und diese nimmt und verteilt sie. Ein Großteil davon geht wahrscheinlich an die Ukraine:

Wir verlieren also kein Geld mehr, wie es unter Biden der Fall war!

Biden hat wie ein Narr Geld ausgegeben und war auch ein Narr. Was er unserem Land angetan hat, ist schrecklich…

Frage: Die USA haben gestern aktiv einen mit Sanktionen belegten Öltanker verfolgt. Können Sie uns sagen, was aus diesem Tanker geworden ist? Konnten die USA ihn beschlagnahmen?

Trump: Es geht voran und wir werden ihn am Ende kriegen. Ja, wir verfolgen ihn. Können Sie sich das vorstellen: Weil er vom falschen Ort – aus Venezuela – kam und mit Sanktionen belegt ist.

Frage: Ist es das Ziel in Venezuela, Maduro aus dem Amt zu drängen?

Trump: Nun, ich meine, das wäre wahrscheinlich das Ziel. Ich kann das nicht sagen. Es liegt an ihm, was er zu tun gedenkt. Ich denke, es wäre klug von ihm, das zu tun. Aber noch einmal, wir werden es herausfinden.

Sehen Sie, Venezuela hat den Vereinigten Staaten Schreckliches angetan. Sie haben Hunderttausende, Millionen von Menschen über unsere offene Grenze geschickt…
[…]
… Ich hoffe, Ihnen werden die Schlachtschiffe gefallen:

Sie werden wunderschön sein!

Vielen Dank und ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest, falls ich nicht mehr mit Ihnen davor noch sprechen sollte – vielen Dank!

Ende der Serie!

Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA

***

Hier geht es zu Teil 1:

Trump zum US-Marine-Aufrüstungsprogramm «Golden Fleet» [Goldene Flotte]

Mehr zum Thema der Grönland-Frage: HIER

Grönland: EU zeigt „Solidarität“ mit Dänemark nach neuem US-Vorstoß

Weil gerade Weihnachten ist, ein dazu passendes Satire-Short-Video:




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