Italien diskutiert über zwei Fälle, die zeigen, wie weit sich der Rechtsstaat inzwischen von der Lebenswirklichkeit seiner Bürger entfernt hat. Der 72 Jahre alte Juwelier Mario Roggero wird in seinem Geschäft überfallen, bedroht und ausgeraubt. Er schießt auf die fliehenden Täter und soll dafür fast 15 Jahre ins Gefängnis. In Bologna stirbt der 42 Jahre alte Marokkaner Abderrahim Fakir während eines Polizeieinsatzes. Noch bevor Gutachten und Aufnahmen ausgewertet sind, setzt die Linke den Fall mit George Floyd gleich. Der überfallene Bürger wird mit der vollen Härte des Staates abgeurteilt. Polizisten werden öffentlich zu Verdächtigen erklärt, bevor überhaupt feststeht, was geschehen ist.
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