Israels Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, hat zu seinem 50-jährigen Ehrentag am 2. Mai eine Torte mit der Abbildung eines Galgenstricks erhalten. Wie auf dem israelischen Kanal 7 berichtet wurde, stammte das bizarre Geschenk von der Frau des rechtsextremen Politikers. Auf der Glasur-Oberfläche der Torte sind neben der Abbildung eines Galgenstricks die Aufschriften „Wir gratulieren Minister Ben-Gvir“ und „Manchmal erfüllen sich Träume“ in hebräischer Sprache zu sehen.

Nach Angaben des Senders nahmen an der Feier unter anderem der Kommandant des Polizeidistrikts von Jerusalem und der Befehlshaber der israelischen Nationalgarde teil.

Das Aussehen der Torte knüpft an die Einführung der Todesstrafe für Palästinenser, die wegen Terrorismus verurteilt werden. Am 30. März hatte das israelische Parlament einen entsprechenden Gesetzentwurf gebilligt, der von Ben-Gvir selbst eingereicht worden war. Damals feierte der Minister die Verabschiedung des Gesetzes mit Champagner und Baklava und verkündete:

„So Gott will, werden sie bald einer nach dem anderen hingerichtet.“

Das neue Gesetz führt die in Israel im Jahr 1954 abgeschaffte Todesstrafe wieder ein. Demnach sollen Palästinenser, die wegen tödlicher Anschläge verurteilt werden, innerhalb von 90 Tagen ohne Recht auf Berufung durch Erhängen hingerichtet werden. Israelische Bürger sind von der Strafe ausgenommen.

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Abbildung des Banners Meinung ist keine Straftat
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