Während sich die öffentlich-rechtlichen und anderen größeren Medien des Westens noch über Venezuela, den Atlantik oder Grönland erregen, könnte sich im Iran Entscheidendes für das Land und die Welt vorbereiten. Nach BBC-Zählung (und Erzählung) ist heute der zwölfte Tag der „Proteste“ im Iran. Der iranische Kommentator Mahyar Tousi widerspricht allerdings aus dem britischen Exil. Es gebe absolut gar keine Proteste im Iran, niemand protestiere dort. Dagegen sei es der gestern elfte und heute zwölfte Tag der Iranischen Revolution gegen die islamische Besetzung des Landes. Das mag eine übermäßig optimistische Sicht der Dinge sein, vor allem was die Ansichten im Land angeht, wo sich offenbar viel Unmut über das und Abkehr vom Regime findet, das aber zugleich jahrzehntelang sicher im Sessel saß. Für Tousi freilich ist es eine Revolution, die sich gegen den Islam, die Republik, die politische Linke und die Mudschaheddin zugleich wendet. Stattdessen wollten die Iraner ihren König in Gestalt von Reza Pahlawi zurück.
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