Im Siemens-Werk in Erlangen übernahm jüngst der Roboter mit Namen HMND 01 Alpha der britischen Firma Humanoid erstmals eigenständig Aufgaben in der Logistik. Neben seinen menschlichen Kollegen absolvierte er eine komplette 8-Stunden-Schicht und transportierte dabei Kisten von A nach B.

                         Ersatz menschlicher Arbeitskraft im Testlauf erfolgreich

Die Schicht ist tatsächlich etwas Besonderes für „Roboter“. Bisher wurden solche Roboter meist in abgezäunten Bereichen eingesetzt und führten stets die gleiche Aufgabe aus. Sobald sich daran etwas änderte, musste der Roboter neu programmiert werden. Hierbei war das jedoch anders.

Der Roboter ergriff selbstständig Transportbehälter in zwei verschiedenen Größen, trug sie durch die Halle und platzierte sie auf Förderbändern. Seine Umgebung erfasste er über 360-Grad-Kameras. Er konnte also rundum sehen und Entfernungen zuverlässig einschätzen.

Siemens und Nvidia sehen sich durch den erfolgreichen Test fraglos bestärkt. Sie wollen Fabriken aufbauen, in denen KI-gesteuerte Maschinen flexibel „mit Menschen zusammenarbeiten“, vorerst einmal, ist anzunehmen. Der deutsche Technologiekonzern Siemens und der Chipriese Nvidia haben somit erstmals einen humanoiden Roboter in einer laufenden Fabrikproduktion erprobt.

Hohe Arbeitseffizienz beim Roboter

Der Test entstand in Zusammenarbeit mit dem in Großbritannien ansässigen Robotik-Unternehmen Humanoid und gilt als weiterer Schritt hin zu KI-gesteuerter Produktion, in der „Maschinen und Menschen Seite an Seite“ arbeiten. Siemens erklärte in einer Mitteilung, der von Nvidias KI-Technologie angetriebene Roboter sei im Elektronikwerk in Erlangen in Südwestdeutschland zum Einsatz gekommen.

Der Roboter, das Modell HMND 01 von Humanoid, übernahm Routineaufgaben in der Logistik. Er hob Behälter auf, bewegte sie durch die Halle und stellte sie an den Arbeitsplätzen der Beschäftigten ab.

Nach Angaben von Siemens arbeitete der Roboter mehr als acht Stunden lang autonom und erledigte über 90 Prozent seiner Aufgaben. Während des Versuchs bewegte er im Schnitt rund 60 Behälter pro Stunde. Nicht besonders schwer zu erahnen, dass die „humanoide Arbeitskraft“ dabei in Zukunft weniger „effizient arbeiten“ wird können, alleine ob der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Pausen. Das Projekt gehört zur Partnerschaft mit Nvidia, mit der Siemens nach eigenen Angaben die „weltweit ersten KI-gesteuerten, adaptiven Fabriken“ entwickeln will.

Fabriken der Zukunft mit Robotern

„Fabriken der Zukunft brauchen Roboter, die wahrnehmen, schlussfolgern und sich eigenständig anpassen können und das direkt neben menschlichen Beschäftigten“, erklärte Deepu Talla, Vizepräsident für Robotik und Edge-KI bei Nvidia.

„Siemens liefert das industrielle Rückgrat für die Integration, Humanoid setzt Nvidias komplette Physical-AI-Plattform ein, von simulationsbasiertem Training bis zu Echtzeitberechnungen am Rand des Netzwerks“, erklärte er. „Diese Erprobung bereitet den Weg dafür, dass humanoide Roboter in laufenden Fabriken echte Produktionsziele erreichen.“

Die Roboter von Humanoid haben zuvor bereits gezeigt, dass sie schnell lernen, laufen und in realen Umgebungen feinmotorische Aufgaben bewältigen können. Laut den Unternehmen lief ein Großteil der Entwicklung virtuell ab, mit Hilfe von Nvidias Simulations- und Trainingswerkzeugen. So mussten sie weniger physisch testen und konnten die Entwicklungszeit von bis zu zwei Jahren auf rund sieben Monate verkürzen. Das könnte helfen, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Roboter könnten komplexe Aufgaben übernehmen, die heute noch Menschen erledigen müssen und mit denen klassische Automatisierung bislang schwer zurechtkommt.

Die Unternehmen bezeichneten den Test als „Meilenstein auf dem Weg, Physical AI von der Vision in die industrielle Realität zu bringen“. Einen Zeitplan für einen breiteren Einsatz solcher Systeme nannten sie jedoch nicht.

Da wäre es dann auch wiedermal gewesen, das vielstrapazierte wie „missbrauchte“ Argument des Fachkräftemangels, wobei nach landläufigem Verständnis wohl tatsächliche Fachkräfte eher nicht über „Pakete von A nach B zu transportieren“, definiert werden. Derartige „Fachkräfte“ gibt es zwar genug im Land – wozu also Roboter für solch anspruchvolle Tätigkeiten?




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