Von RAINER K. KÄMPF | Offenbar hat die US-Regierung nicht nur „HateAid“ im Visier, sondern prüfte auch Sanktionen gegen bundesdeutsche Amtsträger.

Die Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ durch den Verfassungsschutz soll Washington schon vor Monaten bewogen haben, deutsche Staatsdiener auf eine Sanktionsliste zu setzen.

US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich dazu am 2. Mai dieses Jahres: „Das ist keine Demokratie – das ist verkappte Tyrannei.“

Der Spiegel zitiert den Sicherheitsexperten Peter Neumann vom King’s College wie folgt: „Der Beginn eines AfD-Verbotsverfahrens würde von der US-Regierung zweifellos als feindlicher Akt gesehen“.

Trump wolle die MAGA-Bewegung vorantreiben. Es ginge ihm darum, rechte Politik weltweit zu stärken und die zu bestrafen, die sich dagegenstellen, so der ehemalige US-Diplomat Tom Malinowski im Spiegel.

Die Luft wird jedenfalls dünner für UnsereDemokraten™. Mittlerweile allein auf weiter Flur, zwischen den Mühlsteinen USA, Rußland und China, scheint der Wunsch nach der Führungsrolle in Europa eine Persiflage im galoppierenden Delirium.

Die Brandmauer mutiert zum politischen Denkmal der Schande und neigt sich, um die Funktion des Sargdeckels für das Berliner Regime zu übernehmen. Die Zeit der selbsternannten Scheindemokraten läuft unweigerlich ab.

Sie haben in ihrer Hybris den Moment verpaßt, um zu verhindern, zu spät zu kommen. Sie werden überrollt werden: unweigerlich, ungebremst und mit ungeheurer Wucht.

Das gibt nicht nur Anlaß zur Hoffnung, sondern die Aussichten machen Mut und geben Kraft. Während unser politischer Gegner keine Chancen hat, den Lauf der Geschichte abzuwenden, sollten wir indes vielleicht auf die Idee kommen, den Amis zu helfen.

Aus Gründen der Selbstachtung sollen wir uns Meinungsfreiheit und demokratische Grundrechte nicht schenken lassen, sondern wenigstens den Anschein erwecken, sie uns selbst zurückholen zu wollen. Dann werden künftige Generationen diese zu würdigen wissen und jederzeit vehement verteidigen!


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

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