Die Preise für Edelmetalle steigen weiter. So kostet eine Feinunze Silber erstmals mehr als 100 Dollar und auch Gold nähert sich einer runden Rekordmarke.

Von MEINREAD MÜLLER | Die Preise für Gold und Silber explodieren. Reine Angst treibt die Menschen in Edelmetalle. Was jahrzehntelang als langweilig galt, wird zur letzten Zuflucht. Das Papiergeldsystem beginnt zu wanken, und viele spüren es, bevor sie es erklären können. Und die Mäuse unterm Bett sind nicht schuld, wenn das Ersparte ausfranst. 31,103 Gramm, rund, handlich, passen in jede Geldbörse und liegen schwer in der Hand. Plötzlich hält man etwas in den Händen, das nicht lügt. Nur Metall, das seit Jahrtausenden seinen Wert hat.

Was wir gerade erleben, ist ein Vorbeben. Die Menschen spüren es im Bauch, lange bevor die Charts auf den Bildschirmen tanzen wie Teufelchen. Gold notiert bei knapp 5.000 Dollar je Unze, Silber steht bei über 100 Dollar. Das ist keine Verschwörungstheorie, das sind Kurse.

Kein Staat kann Münzen und Barren für ungültig erklären

Gold und Silber galten Jahrzehnte als langweilig. Sie werfen keine Zinsen ab, sie zahlen keine Dividenden, sie erzählen keine Wachstumsstory. Während Aktien gefeiert wurden und Immobilienpreise explodierten, lagen Edelmetalle scheinbar reglos in den Tresoren der Geduldigen oder in der vergrabenen Kiste im Garten. Sie rosten nicht und entziehen sich staatlichem Zugriff.

Und dann kippt etwas. Nach Jahren des seitlichen Dahindümpelns kennen beide Metalle plötzlich nur noch eine Richtung. Nach oben. Wie ein Damm, der lange gehalten hat und dann unter dem Druck nachgibt. Nicht wegen eines einzelnen Ereignisses, sondern weil plötzlich alle zugreifen wollen, weil alle sich fürchten, dass Euros und Dollars Brennmaterial werden könnten, so wie 1923 schon einmal.

Wer hat an dem Rad gedreht?

Das Rad der Wirtschaft gleicht dem Steuerrad eines Ozeandampfers. Wer dort falsch lenkt, gefährdet nicht nur den Kurs, sondern das ganze Schiff und die Reederei gleich mit. Gedreht haben es jene, die nie persönlich haften. Politiker und Beamte, die Entscheidungen treffen, Schuldenberge als Sondervermögen bezeichnen, deren Folgen sie selbst nicht tragen müssen. Und auch nie könnten.

Wir könnten sie auch nicht in Haftung nehmen. Jahrelang wurde Geld gedruckt, als gäbe es kein Morgen. Billionen um Billionen. Zinsen wurden künstlich auf null gedrückt oder darunter. Schulden wuchsen zu Bergen, die niemand mehr ernsthaft zurückzahlen will. Die Rechnung landet beim Sparer als Geldentwertung.

Was Papiergeld Wert ist, bestimmen andere

Es ist Angst, die diesen Markt treibt. Die Angst vor Kontrollverlust. Die Angst existiert real, dass Vertrauen in Papiergeld und Staatsanleichen schneller zerbröselt, als ein Keks in der Hosentasche.

MEINRAD MÜLLER (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf UNSER MITTELEUROPA gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.




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