Der Oberste Gerichtshof der USA hat Bayer im jahrelangen Glyphosat-Streit einen Sieg verschafft, der für den Konzern kaum größer hätte ausfallen können. Mit sieben zu zwei Stimmen entschieden die Richter im Fall „Monsanto gegen Durnell“, einzelstaatliche Klagen wegen fehlender Krebswarnungen auf Roundup-Etiketten durch Bundesrecht für ausgeschlossen, solange die US-Umweltbehörde EPA einen solchen Warnhinweis nicht verlangt. Der Supreme Court hat damit eine Grenze gezogen: Wenn eine zentrale Bundesbehörde nach ausführlicher Prüfung ein Etikett ohne Krebswarnung genehmigt, können Einzelstaaten nicht über Schadenersatzprozesse nachträglich ein anderes Etikett mit Warnhinweisen erzwingen.
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