Die Ukraine hatte ja bereits klar gemacht, dass sie darauf abzielt, „den Krieg nach Russland zu tragen“. Eben genau das steckt nun hinter der jüngsten Serie massiver ukrainischer Drohnenangriffe auf Moskau, die insbesondere bei Energieverarbeitungsanlagen und im Flugverkehr der Region verheerende Schäden angerichtet hatten.
Weltkriegsgefahr: „Ukrainischer Wahnsinn“ durch NATO unterstützt
Dass die Ukraine verzweifelt versucht, so viel Einfluss wie möglich zurückzugewinnen, ist mehr als transparent, doch dass die NATO solche Aktionen gegen eine atomar bewaffnete Supermacht unterstützt, ist blanker Wahnsinn, wie auch uncutnews berichtet hatte.
Abgesehen von verdeckter Unterstützung bei der Zielerfassung schlägt das Vereinigte Königreich nun einen offeneren Kurs ein, da es Berichten zu Folge gerade Raketen mit einer Reichweite von 300 Meilen getestet hatte, die an das ukrainische Militär geliefert werden sollen. Die britische Raketenplattform besitzt jedoch die Fähigkeit, einen 500-Pfund-Sprengkopf bis nach Moskau zu transportieren.
Der Telegraph hatte hierzu einige weitere Details im Zusammenhang mit dem großen Unterstützungsprogramm für die Ukraine geliefert.
Das Verteidigungsministerium (MoD) hatte Unternehmen aufgefordert, Langstreckenwaffen zu entwickeln, die mit mehr als 370 Meilen pro Stunde fliegen, etwa 400.000 Pfund pro Stück kosten und in einer Produktionsrate von 20 Stück pro Monat hergestellt werden können.
Insgesamt wurden 27 Angebote aus der Industrie eingereicht, wobei im vergangenen Februar Präsentationen im Stil der Sendung „Dragon’s Den“ stattfanden, bevor sechs britische Unternehmen Verträge im Wert von jeweils rund 5 Millionen Pfund erhalten hatten, um innerhalb von nur sieben Monaten Prototypen für Tests zu entwickeln.
Bis zum vergangenen Dezember waren dann nur noch drei Anbieter übriggeblieben. MBDA UK, Hersteller der Storm-Shadow-Tarnrakete, MGI Engineering, ein britisches kleines oder mittleres Unternehmen mit Hintergrund in der Formel-1-Technologie, sowie Rotron Aerospace, ein weiteres britisches KMU mit langjähriger Erfahrung in der Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium.
Die britische Zeitung hatte zudem bestätigt, dass „neue Systeme, die Ziele in mehr als 300 Meilen Entfernung angreifen können, auf einem Testgelände auf den Hebriden erprobt wurden. Weitere Tests werden in den kommenden Monaten im Vereinigten Königreich stattfinden.“
Systeme gehen schnell in Produktion
Für Raketen dieser Reichweite und Schlagkraft handelt es sich um vergleichsweise geringe Kosten, und die Systeme können offenbar zudem schnell in Serie produziert werden.
Die britische Staatsministerin für die Streitkräfte, Louise Sandher-Jones, hatte dazu erklärt, die neuen Raketen seien dazu bestimmt, die Storm-Shadow-Marschflugkörper zu „ergänzen“, die London an die Ukraine liefert.
„Das Vereinigte Königreich steht Schulter an Schulter mit der Ukraine, und wir werden weiterhin die Unterstützung leisten, die sie benötigt, um sich gegen die russische Aggression zu verteidigen“, erklärte sie. „Project Brakestop zeigt, was geschieht, wenn wir dieses Engagement mit dem Talent und dem Erfindungsreichtum der britischen Industrie verbinden.“
Parallel dazu hatte die Ukraine während des gesamten Krieges ihre im Inland entwickelten Langstreckendrohnen weiterentwickelt.
Das offene wie unverblümte Eingeständnis, dass diese künftigen Systeme schon bald eingesetzt werden könnten, um die russische Hauptstadt direkt anzugreifen, wäre eine massive Eskalation durch die NATO. Sobald NATO- und westliche Systeme beginnen, Gebäude in Moskau zu zerstören, rückt eine direkte militärische Vergeltung Russlands gegen Europa plötzlich enorm viel näher an die Realität heran.
Erneut handelt es sich dabei um schieren, mutwilligen Eskalationswahnsinn einiger der aggressivsten politischen Führer Europas.
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