Von Oleg Issaitschenko

Die französische Marine hat den Tanker Tagor festgesetzt. Nach Angaben des französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterliegt das Schiff internationalen Sanktionen und war auf dem Weg aus Russland. Der Politiker versicherte, dass die Operation „unter strikter Einhaltung des Seerechts“ im Atlantik mit Unterstützung mehrerer Partner, darunter Großbritannien, durchgeführt wurde.

Nach Angaben von VesselFinder befand sich der Tanker Ende Mai vor der Westküste Norwegens und war auf dem Weg von Murmansk zu einem nicht näher bezeichneten Hafen in der Ostsee. Das Schiff wurde 400 Seemeilen (etwa 740 Kilometer) westlich der Bretagne im Nordwesten Frankreichs aufgebracht, wie die Präfektur für die Atlantikregion der Republik mitteilte. In dem Bericht heißt es:

Nachdem ein Inspektionsteam an Bord gegangen war, bestätigte die Prüfung der Dokumente den Verdacht auf einen Verstoß gegen die Flaggenvorschriften.

Der Tanker wird von Schiffen der französischen Marine zu einem Ankerplatz begleitet, um dort weiter überprüft zu werden.

Die Staatsanwaltschaft von Brest (Westfrankreich) hat Ermittlungen „wegen Nichtvorlage eines Nachweises der Staatszugehörigkeit des Schiffes, fehlender Flagge und Weigerung, den Anordnungen Folge zu leisten“ eingeleitet. Laut Staatsanwalt Stéphane Kellenberger „hat sich der Kapitän, der russischer Staatsbürger ist, wiederholt geweigert, den Anweisungen der Marine Folge zu leisten“.

Unterdessen hat die russische Botschaft in Paris bei den französischen Behörden Informationen darüber angefordert, ob die Besatzungsmitglieder des Tankers die russische Staatsangehörigkeit besitzen. In der Mitteilung der diplomatischen Vertretung heißt es:

„Eine Antwort des französischen Außenministeriums liegt bislang nicht vor. Insgesamt gab es von französischer Seite keinerlei Mitteilungen über Maßnahmen in Bezug auf dieses Schiff.“

Im Kreml wird die Festsetzung des Tankers durch Frankreich und Großbritannien im Atlantik als rechtswidrig angesehen. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte:

„Solche Maßnahmen grenzen an internationale Piraterie. Wir sind absolut nicht der Meinung, dass sie im Einklang mit dem Völkerrecht stehen.“

Zur Erinnerung: Die EU-Staaten haben faktisch die Jagd auf Tanker eröffnet, die russisches Öl transportieren, wobei Paris die Führung übernommen hat und bereits Schiffe mit Geldstrafen belegt hat. So haben französische Streitkräfte Ende März den aus Murmansk kommenden Tanker Deyna unter mosambikanischer Flagge abgefangen. Macron behauptete, der Tanker habe Sanktionen umgangen und gegen das Seerecht verstoßen. Später hoben die Behörden der Republik die Beschlagnahme jedoch wieder auf.

‚),
link: „/international/281929-frankreich-provoziert-russland-zur-machtdemonstration/“
},
events: {
onPlay: function(){
myStreamingTag.playVideoContentPart(metadata);
var playingVideoId = ‚js-mediaplayer-6a1dd83348fbef230c79839b‘; // id текущего плеера
playersTmplBehavior.pauseMedia(playingVideoId); //запускаем функцию остановки всех играющих плееров кроме этого Кол

},
onPause: function(){
myStreamingTag.stop();
},
onComplete: function(){
myStreamingTag.stop();

},
}
});

var playersTmplBehavior = {};

//Функция пробегает по всем плеерам jwplayer, кроме переданного, и ставит их на паузу
playersTmplBehavior.pauseMedia = function(playingMediaId) {
var players = document.querySelectorAll(‚.jwplayer, object‘);

for (var i = 0, max = players.length; i < max; i++) {
var currentMediaId = players[i].id;
if( jwplayer(players[i]).getState() == „PLAYING“ || jwplayer(players[i]).getState() == „BUFFERING“ ) {
if(currentMediaId != playingMediaId){
jwplayer(players[i]).play(false);
}
}
}
};

Abbildung des Banners Denkanstoß statt Denkverbot
Nach oben scrollen