Die EU will ab 2027 kein russisches Flüssiggas mehr importieren. Doch vor dem angekündigten Ausstieg geschieht zunächst einmal das Gegenteil. Die LNG-Einfuhren aus Russland steigen. Im Juni importierten die EU-Staaten 14 Prozent mehr russisches Flüssiggas als im Vorjahresmonat. Moskaus Einnahmen aus dem Verkauf des Rohstoffs kletterten auf 60 Millionen Euro. Und zwar pro Tag. Damit wird zweierlei deutlich. Die EU-Sanktionen – mittlerweile ist man bei Nummer 21 – haben eine überschaubare Wirkung gegenüber Russland und die EU finanziert nicht nur die Ukraine, sondern auch den Kriegsgegner Russland.
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