Um 9,5 Millionen Euro sollte die ukrainische Armee weitere 3.500 dringend benötigte Artilleriegranaten erhalten. Doch der angebliche Munitionslieferant verfügte nach Recherchen der Investigativ-Plattform danwatch.dk nicht über die erforderlichen italienischen Genehmigungen für den Waffenhandel – und auf seiner Website präsentierte das Unternehmen zudem Militär-Sujets aus einem Computerspiel und offenbar mit künstlicher Intelligenz erzeugte Waffensysteme: Das Unternehmen Datasel aus der italienischen Hafenstadt La Spezia war jahrelang vor allem in der Softwareentwicklung tätig, bevor die Firma im Jahr 2024 von der indischen Unternehmensgruppe Neco Defence Munitions übernommen wurde. Der angebliche Artillerie-Spezialist teilt seine Geschäftsadresse mit einem örtlichen Audi-Händler in La Spezia.
Der Beitrag EU-Millionen für Artillerie-Granaten verschwinden in La Spezia erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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