Der Geschäftsbereich Drohnen der finnischen Firma Summa Defence Oyj konzentriert sich auf die Entwicklung, Produktion und den Lebenszyklus von Drohnen und Drohnensystemen. Von eben dort aus soll nun die Ukraine mit sogernannten Zeus FPV-Drohnen beliefert werden.
„Brandneues unerprobtes Produkt“ im Kriegseinsatz
Summa Defence Plc ist ein finnischer Konzern für Verteidigungs- und Sicherheitstechnologie. Seine Mission ist es, eine starke industrielle Basis für innovative KMU im Verteidigungs- und Dual-Use-Bereich zu schaffen, um die allgemeine Sicherheit der Gesellschaft zu stärken.
Summa Defence strebt organisches und anorganisches Wachstum in drei Fokusbereichen an: maritime Technologien, Landtechnologien und neue Technologien. Die Vision des Unternehmens ist es, ein Vorreiter im Bereich der umfassenden Sicherheit zu sein.
Zusammenarbeit zwischen finnischem Unternehmen und „ukrainischem Partner“
Das Produktprogramm wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem finnischen Unternehmen und dem „ukrainischen Partner“ umgesetzt. Ziel dabei war die Entwicklung eines praxiserprobten Produktkonzepts für Summa Drones, das für den europäischen Verteidigungs- und Sicherheitssektor geeignet ist. Alles in allem somit eine „win-win Geschichte“, das Kriegsmaterial auch gleich im realen Einsatz testen zu können.
Summa Drones hat die in Finnland gefertigten und getesteten Zeus FPV-Drohnen in drei Größen (2,5″, 11″ und 13″) auf den Markt gebracht. Sie eignen sich für Aufklärungs- wie auch für taktische Operationen. Die Drohnen der Zeus-Produktfamilie zählen hauptsächlich zu den sogenannten Dual-Use-Produkten. Die Serienreife dieser Drohnenmodelle wurde bis 2025 erreicht, und die erste Produktionscharge wurde als wichtiger Bestandteil der Produktprogrammumsetzung an das ukrainische Armeekorps geliefert.
„Glücksfall“: Leistungsfähigkeit und Funktionalität unter „Kampfbedingungen“ verifiziert
„Das Feedback der ukrainischen Armee war positiv“, so die Aussagen von Summa Defence Oyj dazu. „Die Leistungsfähigkeit und Funktionalität wurden unter Kampfbedingungen verifiziert, und das Projekt, das gut begonnen hat, wird 2026 mit steigenden Stückzahlen fortgesetzt“, erklärte Jussi Holopainen, Direktor von Summa Defence ergänzend.
Resümierend mag es wohl ein „besonderer Glücksfall“ für das Rüstungs-Unternehmen sein ein derart neuartiges Produkt im Kriegseinsatz testen zu können. Für die Ukraine in ihrer seit Langem aussichtslosen Situation wohl der fragile Strohhalm an den man sich noch klammert.

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