Der Disziplinarrat des Eishockey-Weltverbandes (IIHF) hat die Entscheidung über den Ausschluss der russischen Nationalmannschaften von interntionalen Wettbewerben der Saison 2026/27 rückgängig gemacht. Das teilte der russische Sportminister und Vorsitzende des Olympischen Komitees Russlands, Michail Degtjarjow, auf seinem Telegram-Kanal mit.

Laut Degtjarjow hieß es in der Begründung, die von dem Verband vorgelegten Argumente und Risikobewertungsberichte „hätten keine ausreichende Grundlage für eine Verlängerung der Suspendierung wegen Sicherheitsbedenken enthalten.“ Der Sportminister fügte hinzu:

„Nun muss die IIHF das Führungsgremium einberufen und eine Entscheidung über die Zulassung Russlands treffen.“

Degtjarjow erinnerte zudem daran, dass auf der jüngsten Konferenz des Russischen Eishockeyverbandes vereinbart worden war, mit den Vorbereitungen für ein Gerichtsverfahren gegen den Weltverband zu beginnen. Gemäß Regularium bestehe der erste Schritt darin, sich an den Disziplinarausschuss zu wenden, so der Minister. 

Nach dem Beginn der millitärischen Sonderoperation in der Ukraine Ende Februar 2022 hatte der Eishockey-Weltverband sowohl Russland als auch Weißrussland von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Außerdem verlegte die IIHF die Austragung der ursprünglich in Sankt Petersburg geplanten Weltmeisterschaft 2023 nach Lettland und Finnland.

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