Falls es überhaupt jemals Skrupel seitens des ukrainischen Präsidenten Selenskij geben haben sollte, sich im Umfeld bekannter Neonazis zu zeigen, dann sind diese jedenfalls dahin.

Selbst mit klarer „Nazi-Symbolik“ scheint er keinerlei Problem zu haben, wie auch, angesichts der „attestierten“ EU-Reife seines Landes.

Neonazistische Freiwilligenverbände der Ukraine

Ohne aufgelöst zu werden und ihre Selbständigkeit zu verlieren, in die Armee und die Nationalgarde integriert und damit offiziell anerkannt sind besagte „Freiwilligenverbände“ wegen ihrer ausgeprägten Kampfbereitschaft seit Kriegsbeginn für Kiew immer unverzichtbarer geworden, wie auch Florian Rötzer für das overton-magazin berichten konnte.

Diese Verbände können nunmehr entsprechende Gehälter zahlen und rühren überdies kräftig die Werbetrommel für Spenden.

Am 26. Dezember hatte Präsident Selenskij neben anderen gefallenen und lebenden „Helden der Ukraine“ Major Yevhen Karas, den Kommandeur des 413. Unabhängigen Regiments unbemannter Systeme (Raid) und 2010 Gründer der rechtsnationalistischen oder neonazistischen Gruppe C14 oder S14, mit dem „Kreuz für militärische Verdienste“ in einer offiziellen Zeremonie, ausgezeichnet.

C14 war die Jugendorganisation der rechten Partei Svoboda, war maßgeblich am Maidan als Schlägergruppe im Verein mit dem Rechten Sektor beteiligt, fiel durch rassistische Attacken gegen Roma und Sinti auf, organisierte im Staatsauftrag 2018 „patriotische Erziehungsprojekte“ und bezeichnete sich ab 2020 als „Stiftung für die Zukunft“ mit dem Slogan, „eine patriotische Jugendbewegung mit dem Ziel, eine ukrainische nationale Elite zu schaffen“.

Krieg „legalisierte“ Nazi-Verbände

Das US-Außenministerium unter Trump klassifizierte C14 wie auch Asow als „nationalistische Hassgruppen“. Die Polizei in den Städten kooperierte mit C14 und anderen militanten rechten Gruppen, die für Sicherheit sorgen sollten. Daraus ergaben sich in Folge auch Verbindungen zum ukrainischen Geheimdienst SBU. Aufrüstung und Krieg kamen dann „genau“ zur rechten Zeit, um die Gruppe zu einer anerkannten Miliz zu machen. Vermutlich wurde der Name wegen des, in Neonazikreisen bekannten Satzes mit 14 Worten des amerikanischen Suprematisten David Lane, gewählt, „we must secure the existence of our people and a future for white children.“ Das wird freilich von C14 bestritten.

Am 5. Februar 2022, kurz vor Kriegsausbruch, sprach Neonazi Karas während einer Bandera-Veranstaltung in Kiew. Er erklärte, sie würden deswegen so viele Waffen vom Westen erhalten, weil sie vom Westen gesetzte Aufgaben erfüllen und „, weil wir Spaß haben zu töten und zu kämpfen“. Ausgebildet wurde von den USA und Großbritannien und das bereits vor Kriegsbeginn.

„Auf dem Maidan ging es nicht wirklich um die europäische Integration. Der wahre Auftrag der Ukraine ist es, die Aufgaben des Westens zu erfüllen, Krieg gegen Russland zu führen und dafür Waffen zu erhalten, die dann gegen die Nachbarländer eingesetzt werden können, so die damaligen Kernaussagen des „Ordensempfängers“.

Selbstredend erwähnte Selenskij während der Ordensverleihung kein Wort über C14 und den politischen Hintergrund des „zu Ehrenden“, dafür zählte er groteskerweise die angeblich von seiner Einheit zerstörten Waffensysteme und Fahrzeuge auf, allen voran PKWs. „Major Yevhen Karas, Kommandeur des 413. Unabhängigen Regiments für unbemannte Systeme, Teilnehmer an Kampfhandlungen in den Regionen Kiew, Sumy, Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja. Zwischen August und November dieses Jahres hat seine Einheit mehr als 250 Personenkraftwagen, 100 Lastkraftwagen, 30 Artilleriesysteme, 15 gepanzerte Fahrzeuge, neun Panzer, acht Mehrfachraketenwerfer, selbstfahrende Artillerieeinheiten, eine elektronische Kriegsführungsstation und mehrere Boden-Luft-Raketensysteme zerstört.“

Karas selbst äußerte sich zur Verleihung wie folgt. „Jede Auszeichnung ist Ansporn, Rache zu nehmen. Das Massaker zu vollenden. Und das Ziel zu erreichen. Danke an alle Kosaken, die Schulter an Schulter kämpfen, an alle Unterstützer. An alle, die daran glauben. Wir werden jeden einzelnen ausweiden und die Welt von diesen weißen Teufeln auslöschen.“

Selenskij ist bei der Kriegsführung fraglos auf die Freiwilligenverbände und deren teils rechtsextremistischen Mitglieder angewiesen und die Angst, dass nach einem Friedensabkommen und einem Ende des Kriegs diese mit einem Aufstand drohen oder das Land in einen Bürgerkrieg stürzen ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Davor hatte auch jüngst der Ex-Oberkommandierende Saluschnyi gewarnt.

Die EU-Politiker stecken diesbezüglich einmal mehr den Kopf in den Sand, möglicher Weise um deshalb keineswegs als prorussisch beschuldigt zu werden, da Russland bekanntlich als Kriegsziel vorrangig auch eine „Denazifizierung“ anführt.

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