Deutsche Staatsökonomen tun sich schwer mit der Marktwirtschaft. Zu den Speerspitzen der Advokaten einer staatlichen Lenkungsökonomie zählen die Etatisten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Im Interview mit der dpa bewies das Institut um seinen Präsidenten Marcel Fratzscher erneut, dass es in seiner Nibelungentreue zum Staat nicht bereit ist, aus den verheerenden Transformationsjahren der deutschen Wirtschaft eine Lehre zu ziehen und anzuerkennen, dass die zentrale Planung komplexer Volkswirtschaften nicht funktionieren kann. Im Interview brachte DIW-Ökonom Martin Gornig ein bedrückendes Ausmaß intellektueller Verkürzung der ökonomischen Debatte in Deutschland auf den Punkt. Deutschland verliere, so Gornig, weil es zu viele Technologien gleichzeitig offenhalte.

Der Beitrag DIW leistet der Transformationskatastrophe Flankenschutz erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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