Von RAINER K. KÄMPF | Nachdem die einschlägig Verdächtigen in Berlin wiederholt versuchten, die Schlacht um Pokrowsk nachzustellen, behauptet das Establishment, die Nacht wäre ruhig und friedlich verlaufen. Das nun wieder bringt selbst die Polizeigewerkschaften in die missliche Lage, widersprechen zu müssen. Dass zahlreiche Einsatzkräfte gezielt angegriffen wurden, lässt sich einfach nicht unter den Tisch kehren. Ob ein herbeiphantasiertes Böllerverbot den jährlichen Straßenkrieg verhindern würde, ist höchst fraglich. Messer sind ja auch verboten.
Man macht es sich da zu leicht. Bekommt der Staat irgendetwas nicht in den Griff, also viel zu viele Dinge, lässt er nach einem Verbot für alle schreien.
Geböllert wurde ja früher auch. Auch nicht vorschriftsmäßig. Wenn wir damals in Thüringen den Briefkasten vom Jägerzaun des Nachbarn sprengten, bekamen wir von diesem einen Satz heiße Ohren, gegebenenfalls auch erst zu Neujahr, oder der Vater konfiszierte das Taschengeld. Im schlimmsten Fall trat beides ein. Das war nachhaltig, zumindest für die nächsten zwölf Monate. Auf die Idee, den Nachbarn mit Harzer Knallern zu attackieren, kamen wir jedoch nie.
Nun schreibt die Berliner B.Z., die Täter seien vorrangig arabischer und türkischer Herkunft gewesen. Vielleicht ist da der Unterschied begründet.
Pathologisiert-woke Gutmenschen werden wie immer therapiebedürftiges Verständnis für die Täter haben, der normal tickende deutsche Ureinwohner jedoch wundert sich. Wenn Flüchtlinge, und solche, die es von sich behaupten, aus ach so geschundenen Kriegsgebieten kommen, um bei uns ihre Traumata mit Bürgergeld zu kurieren, darf doch die Frage erlaubt sein, weshalb sie hier Krieg anzetteln. Von spielen kann ja wohl keine Rede sein.
Vielleicht, weil sich bei uns die Möglichkeit des Spiels ohne jegliche Grenzen bietet. Man stelle sich vor, die Täter würden in ihren Heimatländern Polizei und Rettungskräfte angreifen. Na ja, gut. Sie fielen dann wohl als potentielle Flüchtlinge aus.
Wie auch immer. Bevor die Berliner Republik in den Krieg zieht, um die unendlichen Weiten zwischen Dnepr und Ural zu usurpieren, sollte vorerst der Straßenkampf in der Etappe gewonnen werden.
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.
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