Das Bündnis Sahra Wagenknecht rief für den 13. Juni in Magdeburg zur Demonstration gegen die Bundesregierung unter dem hübschen Slogan „Unsere WM – Weg mit Merz. Deutschland reparieren statt ruinieren“ auf. Warum das BSW nicht in Berlin, sondern in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt zur Großdemo trommelte, liegt auf der Hand. In Magdeburg entscheidet sich das Schicksal des BSW, nachdem die Partei in Erfurt einen Pyrrhus-Sieg einfuhr, von dem es bekanntlich heißt: noch so einen Sieg und wir sind verloren. Ob das BSW nicht schon jetzt verloren ist, zeigt sich in Magdeburg und in Schwerin bei den im September anstehenden Landtagswahlen. In Sachsen-Anhalt erreicht das BSW in Umfragen derzeit 4 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern noch 5 Prozent, Tendenz fallend. Deshalb will die Partei mit dieser Demonstration, zu der dann doch lediglich 1000 Teilnehmer – andere sprechen sogar nur von 250 bis 300 – erschienen, mobilisieren. Auch das kein gutes Zeichen.

Der Beitrag Die heimliche Verzweiflung der Sahra Wagenknecht seit dem Verrat von Erfurt erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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