In Sachsen haben die Grünen die Brandmauer gekippt. Der über den sächsischen Wassern schwebende Ministerpräsident Kretschmer regiert in einer schwarz-roten Minderheitsregierung mit den Sozialdemokraten. Im sächsischen Landtag sitzen 120 Abgeordnete, 41 von der CDU, 40 von der AfD, 15 vom BSW, 10 von der SPD, 7 von den Grünen, 6 von den Linken (SED) und ein fraktionsloser Abgeordneter. Da sich Kretschmer Mehrheiten suchen muss, ist er, wenn er das BSW nicht überzeugen kann, auf die Stimmen von Grünen und SED angewiesen. Damit hat Kretschmer bereits den Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU nach links, zur SED de facto gekippt. Was links gilt, müsste auch für rechts gelten und vice versa, nicht jedoch für die Christdemokraten, nicht für Kretschmers Blockflöten. Um die Roten bei Laune zu halten, ruft Kretschmer wieder einmal dazu auf, wie zuvor in Brandenburg nicht die CDU, sondern die SPD zu wählen, damals statt Redmann Woidke, diesmal statt Peters Schwesig die Stimme zu geben. Wie schon gesagt, Herr Kretschmer spielt gern Blockflöte.
Der Beitrag Die Grünen kippen die Brandmauer zur AfD erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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