In dem dystopischen Roman „1984“ von George Orwell arbeitet der Protagonist Winston Smith im sogenannten Wahrheitsministerium. Dessen Aufgabe ist das Umschreiben von Zeitungsartikeln, das Anpassen alter Reden und Statistiken, das Fälschen historischer Dokumente und das Vernichten „falscher“ Vergangenheit.

Alles, was nicht zur aktuellen Parteilinie paßt, wird geändert. Wenn die Partei gestern behauptete, die Schokoladenration werde erhöht, heute aber gekürzt wird, dann werden alte Zeitungen so umgeschrieben, daß schon immer von einer Kürzung die Rede war. Die Behörde dient einem zentralen Prinzip: Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.

Solch ein Wahrheitsministerium gibt es in unseren Tagen tatsächlich und nennt sich rbb, Rundfunk Berlin-Brandenburg, bzw. das von ihm gesendete Magazin „Kontraste“.

Diese mit Zwangsgebühren finanzierte Lügenschleuder im Dienste der Grünlinksislamversifftheit behauptet am 12.02. dieses Jahres in einem filmischen Retrospektive-Essay, daß es die 1980er Jahre nie gegeben hätte. Ein ganzes Jahrzehnt einfach so futsch! Die ganze Sendung ist so eine Art steinmeierisches „Wir leben im besten Deutschland, das es jemals gegeben hat“ im Vergleich zu dem Zustand, als die Deutschen in den 80ern noch in Höhlen gelebt und sich von Mammutdung ernährt haben.

Es stimmt natürlich nicht, daß in der Sendung „Waren die 80er besser? Die Sehnsucht nach der guten alten Bundesrepublik“ die Existenz der 80er verleugnet wird. Das war nur ein Gag von mir bzw. die Quintessenz, aus der die Zuschauer den Schluß ziehen sollen, nachdem sie sich diesen Propagandadreck bis zum Ende angeguckt haben. Nach der vom totalitären Linksstaat gelenkten Meinung von „Kontraste“ hat es die 80er schon irgendwie gegeben, aber die waren halt die letzte Scheiße. Heute dagegen ist alles besser, weil … weil … (so wird gesagt) im Gegensatz zu damals z. B. jeder Mensch in Deutschland heute über 50 Quadratmeter als Wohnraum verfüge. Ja, kein Witz. Also hätte gegenwärtig ein Paar 100 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung, ein Paar mit einem Kind 150, ein Paar mit 2 Kindern 200 und ein Paar mit 3 Kindern 250 Quadratmeter – und jede Familie mit 4 Kindern lebt praktisch in einem Schloß. Arschoffener geht es nicht!

Der Beitrag dreht sich um ein gesellschaftliches und kulturelles Phänomen in der Boomer-Generation, aber nicht nur in dieser, denn auch die Jungen scheinen sehr neidisch auf diese Dekade zu sein, wie man hört. Das Ganze hat sogar einen wissenschaftlichen Titel: „1980s Nostalgia“.

Noch phänomenaler ist das kulturelle Ding. Auf Massengeschmack spezialisierte Radiosender in der westlichen Welt senden heutzutage unisono 20 bis 30 % Musik aus den 80ern, geschweige denn die abgespielte Musik auf irgendwelchen Festen und Feiern. Die meistgesehenen Filme in der Wiederholung sind 80er-Kinogeburten, und der Hauptanteil der aktuellen Filme basiert auf Ideen- und Dramaturgiemustern aus den 80ern.

Doch zurück zu der rbb-Sendung. Haben Sie gewußt, daß Sie dumm sind bzw. einen niedrigen Bildungsstand haben, wenn Sie der „1980s Nostalgia“ anhängen? Und daß diese erst, offenbar weltweit, durch die AfD, allen voran von Björn Höcke, initiiert wurde? Und überhaupt haben die Rechtsradikalen, wenn nicht sogar die Rechtsextremen, den 80er-Kult gegründet, so „Kontraste“, dessen Zwangsjackenredaktion offenkundig handgekritzelte Zettel aus einer Psychiatrie als Drehbuch an den Sender verschickt.

Dafür spricht, daß allen Ernstes drei der groteskesten Gestalten der Gegenwart als Zeitzeugen jener Dekade immer wieder als Superanalysten eingeblendet werden: Peter Altmeier, Claudia Roth und Marcel Fratzscher. Wer von uns assoziiert nicht sofort als Erstes Altmeier, Roth und Fratzscher im Zusammenhang mit den 80ern? Wie kommt man auf so einen Scheiß, wie kommt man auf so eine Auswahl? Das ist so, als würde die Nichtraucherlobby die Geschmacksunterschiede zwischen den unterschiedlichen Zigarettenmarken bewerten. Hätten Michael Jackson und Uwe Barschel aus dem Grab in die rbb-Mikrofone gesprochen, hätte ich es realistischer gefunden.

Es beginnt mit Äußerlichkeiten: Aerobic, Neonfarben, der Zauberwürfel, der Walkman, Nena, Helmut Kohl, die geile Musik, pure Sehnsucht nach den 80ern usw. Straßenumfrage: Alle erlebten die 80er als sehr schön, voller Hoffnung, mit Aufstiegsmöglichkeiten. Was mit absoluter Sicherheit weggeschnitten und unterschlagen wurde, ist, daß es damals mindestens 15 Millionen Ausländer, vornehmlich Moslems, weniger im Lande gab und daß die Letzteren seitdem Deutschland bis zur Unkenntlichkeit und gesellschaftlich/kulturell bis zur Auslöschung verändert haben.

Doch dann der Schock: Eine Tafel mit Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage wird eingeblendet. Darin sagen 52 % der Befragten, daß es in den 80ern besser gewesen sei als heute, und nur 23 % das Gegenteil. Das kann doch nicht sein! Eben. Deshalb wird eine zweite Tafel eingeblendet, worauf zu sehen ist: Unter den 52 % Nostalgie-Anhängern haben 63 % wiederum einen „niedrigen Bildungsstand“, vermutlich Maurer und Altmetallsammler, also Doofe.

Mit KI generierte Clips, in denen 80er-Jugendliche ihre Zeit verherrlichen. „(Sie) zeichnen ein Bild einer Vergangenheit, die so zwar nicht existiert hat …“, lügt die Off-Stimme, ohne mitzuteilen, was nicht existiert und was wirklich existiert hat. Ich persönlich dagegen kann den Wahrheitsgehalt des Inhalts in diesen Clips bezeugen.

Ein Professor für Dachschäden meint, die Menschen würden ja immer die Vergangenheit verklären. Ach, sieh an.

Doch schon nach nicht einmal 5 Minuten kommt der eigentliche Sinn und Zweck dieses bescheuerten Filmchens: Von „weit rechts“ würde diese 80er-Nostalgie „instrumentalisiert“. Der Dachschaden-Professor: „Für rechte Projekte ist Nostalgie ein wunderbares Vehikel, um an ruhigere, nicht so aggressive Zeitgenossen ranzukommen.“ Alles wäre ein Phantasiegebilde, „also im Grunde eine rückwärtsgewandte Formulierung dessen, was wir heute als autoritäre Reaktion auf die Bedrohungen erleben“.

Was für Bedrohungen denn? Daß man Menschen vor einfahrende Züge und Straßenbahnen wirft, sie (gruppen-)vergewaltigt, abschlachtet und täglich erschießt? Daß das astronomische Budget von Sozial- und Krankenkassensystemen schon mehr als hälftig für illegale Ausländer und Paßdeutsche, hier wieder vornehmlich für Moslems, draufgeht, daß man hart arbeitenden Leuten ihren Lohn wegen der frei erfundenen Scheiße wie Klimawandel und der sogenannten erneuerbaren Energie aus der Tasche zieht? Daß der Staat mittlerweile der größte Arbeitgeber ist für das Verrichten von Nichtstun und das Labern von linken Scheißhausparolen, daß irgendwelche als Karikaturen von Frauen verkleidete Schwule in Kindergärten 4-Jährigen perversen Dreck über ihr Geschlecht erzählen, daß irgendein portugiesischer oder spanischer kommunistischer Besoffski in der EU, dessen Namen Deutsche nicht einmal buchstabieren können, über die deutsche Gesetzgebung entscheidet?

Klar, wir bilden uns diese Bedrohungen heute nur ein. Dabei sind auch in den 80ern immer schon übergeschnappte Moslems mit der Allah-Kacke in ihren Hirnwindungen, so sie welche haben, mit dem Auto in Menschenmengen hineingerast und zig Menschen massakriert, auch Kinder, und noch mehr Menschen zu Invaliden gemacht. Aber wir haben uns damals aus solchen Petitessen nichts gemacht, weil wir zu sehr damit beschäftigt waren, Boy George, Nena, Queen und A-ha anzuhimmeln und zu prüfen, ob die Schulterpolster in den Jacken richtig sitzen.

Da könnte sogar etwas dran sein. Weil die deutsche Gesellschaft zu jener Zeit nicht einmal zu einem Hundertstel so politisiert war wie heute. Doch dank der zwangsgebührenfinanzierten Erziehungsmedien und ihrer Rechtsparanoia und Gewaltaufrufe gegen Liberale und Konservative und Normale hat es dazu geführt, wo wir jetzt stehen.

Bereits nach der 6. Minute wird dann absurderweise eine Veranstaltung von AfD und Höcke gezeigt, der gesagt haben soll, er wolle seine alte Bundesrepublik zurück. Ui, das geht ja wohl gar nicht. Das ist Rechtsextremismus in Reinform. Warum sollte man sich etwas Gutes, Schönes, Lebenswertes, Unbeschwertes, Wohlstandschaffendes und gesellschaftlich wirklich miteinander Verbindendes zurückwünschen? Das ist Hitler 1:1. Viel geiler und erstrebenswerter ist es doch, wenn man in der Gegenwart in einer sowohl geistigen als auch gegenständlichen Kloake mit einer Armada an Kopftüchern und Schleiern lebt. Siehe Berlin und andere deutsche Metropolen.

Dann wird eine lupenreine Faschistin namens Jutta Steinruck eingeblendet, die mit Hilfe der Stasi, also des heutigen Verfassungsschutzes, initiierte, daß am 21. September 2025 Joachim Paul als AfD-Kandidat nicht zur Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen zugelassen werden durfte. Sie labert was von Sparhaushalten und so einem Driß und wieso es jetzt in ihrer Stadt so scheiße aussähe. Daß in Ludwigshafen inzwischen fast 70 % Ausländer leben – kein Wort darüber. Jaja, sagt sie, die 80er waren schon geil, aber, aber … die Sparhaushalte. Und am Arsch hängt der Hammer!

Und dann wird etwas so Beklopptes behauptet, daß sich die Off-Sprecherin in Anbetracht ihres Textes vor Lachen eingeschissen haben muss: „Zur Wahrheit gehört aber auch: Wegen des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg waren in den 80ern weite Teile der Infrastruktur vergleichsweise neu.“ Ach so, nach dem Krieg, sagen wir Ende der 40er oder in den 50ern, meinetwegen noch in den 60ern, hat man alles wieder neu gemacht. Und die 80er waren deshalb so toll, weil man noch auf einer anständigen Autobahn aus den 40ern, 50ern und 60ern fuhr. Denn dazwischen ist nix passiert. Lügenpresse at its best.

Aber nicht aufgeben, es gibt heute mehr Kinderbetreuungsplätze als in den 80ern. Bloß daß der kurze Ausschnitt wie zum Hohn nur weiße deutsche Kinder zeigt.

Der Klassiker aus den 80ern  darf natürlich nicht fehlen: das Waldsterben und der saure Regen – die es nie gab. Reine Phantasie, reine Lüge. Das konnte ich live und synchron miterleben, wenn ich damals mit meiner Freundin Wanderungen durch die Wälder unternahm. Kein Waldsterben nirgends. Und wenn wir nach Hause zurückkehrten, zeigte uns der STERN Fotos von einer Baumstummel-Waldwüste wie nach einem Atombombenangriff. Sie stammten aus dem Archiv und bildeten ein von einem Meteoriteneinschlag verwüstetes Waldgebiet in Russland ab.

Irgendwann habe ich aufgehört, mir den Kack weiter anzutun. Zum einen, weil ich zu besoffen war und mir lieber Pornos mit blutjungen Tschechinnen reinziehen wollte. Aber zum anderen, weil der Fortgang dieses Propagandameisterstücks ums Verrecken und schier zwangshaft darauf abzielt, den Anschein zu erwecken, die schöne Erinnerung an die 80er beruhe auf so etwas wie einer kollektiven Amnesie der Alten. Wogegen in dem heutigen, nicht nur dem Untergang geweihten, sondern bereits mächtig untergehenden Deutschland alles paletti sei.

Wäre „Waren die 80er besser? Die Sehnsucht nach der guten alten Bundesrepublik“ eine Klassenarbeit, würde ich dem offenbar geistig behinderten Schüler eine 6 geben und darunterschreiben: „Thema verfehlt“. Diese Bekloppten bei „Kontraste“ haben nicht verstanden, dass „1980s Nostalgia“ kein politisches, sondern ein kulturelles Phänomen ist und war. Die Musik, die Kleidung, die Explosion an Kreativität, bedingt durch die grenzenlose Freiheit, die es in Deutschland noch nie zuvor gegeben hatte und danach auch nicht mehr gab und heute so gut wie tot ist.

So viele junge Menschen allüberall, tolle Serien im Fernsehen, grandiose Schwimmbaderlebnisse mit der überlebenswichtigen Pommesbude nebenan und ohne affenartige Menschensurrogate, die schon 10-jährige Mädchen begrapschen, vergewaltigen und sich und andere halbtot schlagen, Urlaube in anderen Ländern schon als junger Mensch, hübsche junge Frauen, die einen Megaaufwand um ihre Haare betrieben, und Rauchen überall erlaubt.

Kein Blut und keine abgemetzelten Körperteile auf den Straßen, kein importiertes Mittelalter, kein Messer im Rücken auf dem Weihnachtsmarkt, einfach eine „Superjeilezick“, wie der Kölner sagt. All das versucht „Kontraste“ mit dem Hinweis auf die hohe Jugendarbeitslosigkeit in den 80ern – was übrigens auch eine Lüge ist – aus den Köpfen derjenigen zu löschen, die diese Zeit miterlebt und genossen haben, und die Jungen davon abzuhalten, sich nach ihr zu sehnen.

Es ist ein atemberaubendes Manipulationsmachwerk, bei dem es gar nicht um die 80er geht, sondern darum, die widerwärtigste Zeit in Deutschland nach dem Krieg, nämlich das Heute, unter skrupellosen, irren und längst entmenschlichten Politikern zu bejahen und zu ertragen. Um auf George Orwell zurückzukommen: Es geht um 2 + 2 = 5.

Der Beitrag DIE DEKADE, DIE ES NIE GAB erschien zuerst auf DER KLEINE AKIF.

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