Beim Gang durch deutsche Städte lässt sich ein Phänomen beobachten, das zu Beginn nur kleine und mittelgroße Kommunen des Landes erfasste, sich nun allerdings auch in größeren Zentren Bahn bricht: die Verödung von Fußgängerzonen und Innenstädten durch den Tod des Einzelhandels. Weit davon entfernt, als eine Art anekdotischer Evidenz unter den Teppich gekehrt zu werden, handelt es sich bei dem Ladensterben um eines der sichtbarsten Symptome der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krise unseres Landes. In den kommenden Jahren wird sich entscheiden, ob urbane Räume auch fernab der touristischen Zentren Attraktivität erhalten können, kurzum: ob sie lebenswert bleiben.
Der Beitrag Der stille Tod des Einzelhandels erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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