Von RAINER K. KÄMPF | 2025 war das bisher erfolgreichste Jahr der Sonderoperation. 1456 Angriffe, circa vier pro Tag, auf das mit heißer Nadel zusammengeflickte Gebilde der Europäischen Union. Entgegen der hinterhältig avisierten Waffenruhe erfolgten gedeckte und offene Frontalangriffe auf das eh schon gebeutelte Gemeinwesen der Mitgliedsstaaten.

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Es geht nicht um herbeiphantasierte Russenattacken. Nein, es geht um den Hauptfeind der ehemaligen europäischen Nationalstaaten. Der sitzt nicht in Moskau, sondern in Brüssel.

Und ist weit effektiver. Während sich die Russen in der Ukraine mit Kinschals und Oreschniks abmühen, den Feind in die Knie zu zwingen, erteilt das Hauptquartier unter Uschis strategischer Befehlslage eine Lehrvorführung, wie man die Infrastruktur ganzer Volkswirtschaften effektiv und wirklich nachhaltig zerschlagen kann.

Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, kommt um die Erkenntnis nicht herum, daß der Russe als Feindbild ausgedient hat. Schicht im Schacht. Aus die Maus.

Die Metapher, daß der Feind im eigenen Land sitzen soll, bewahrheitet sich insofern, als daß die inländischen Kollaborateure den Gegner selbst geschaffen haben und die zerstörerische Allianz weiter und gezielt festigen.

Das Spiel der freien Kräfte in Wirtschaft und Gesellschaft zu unterbinden und zu sabotieren, ist nichts weiter als der Generalangriff auf das Selbstbestimmungsrecht einstmals freier Völker.

Blöd nur, wenn diese Völker das als Erfolg feiern und sich für die selbstgewählte Leibeigenschaft auch noch dankbar erweisen. Wenn schon das Wahlvolk nicht checkt, daß es permanent hinter die Fichte geführt wird, sollten doch wenigstens die Wirtschaftsführer ein Minimum von Selbsterhaltungstrieb erkennen lassen. Die Frage, ob sie gekauft oder einfach nur unfähig sind, wird die Zukunft beantworten.

Dagegen muß das aktuelle Motto lauten: Rette sich, wer kann. Oder schlicht und ergreifend auf Deutsch: Dexit!


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

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