Am Mittwoch, den 18. August 1976, hatte sich Oskar Brüsewitz im Talar auf dem Marktplatz der Stadt Zeitz im Süden von Sachsen-Anhalt verbrannt. Brüsewitz war Familienvater, Kleinbauer im Nebenerwerb und Pfarrer mit den bestbesuchten Gottesdiensten im Kirchenkreis. Mit einer Milchkanne hat er 20 Liter Benzin über sich ausgekippt und sich dann mit einem Streichholz angezündet. Diese öffentliche Selbsttötung vor ca. 150 zufälligen Passanten und in Sichtweite der Räumlichkeiten seines kirchlichen Vorgesetzten war durch ein Transparent an seinem Auto als politische Aktion gekennzeichnet: „Die Kirche in der DDR klagt den Kommunismus an! Wegen Unterdrückung in Schulen an Kindern und Jugendlichen.“ In der Tat war das DDR-Schulwesen mit seiner ideologischen Propaganda und der eklatanten Benachteiligung von christlichen Schülern ein großes Übel.

Der Beitrag Der Kämpfer gegen die Finsternis und der Taktiker auf der Rasierklinge erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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Abbildung des Banners Meinung ist keine Straftat
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