Um einen zentralen politischen Konflikt unserer Gegenwart zu verstehen, muss man sich vor Augen führen, wie der Münchner Königsplatz aufgebaut ist: Eine großzügig angelegte, von einer breiten Prachtstraße durchzogene Rotunde mit offenen Rasenflächen, die nach Norden hin von der Glyptothek, nach Süden hin von der Antikensammlung gerahmt ist, wird an ihrem westlichen Kopf von der Propylaea beschlossen – ein monumentales, 34 Meter breites Tor. Der Erschaffer des Platzes, der neoklassische Architekt Leo von Klenze, hätte sich im 19. Jahrhundert wohl nie vorstellen können, dass seine Nachbildung eines antiken Tempeltores einmal zur Scheidelinie zwischen überwiegend christlichen Lebensschützern auf der einen, und linksradikalen Lebenshassern auf der anderen Seite werden würde.

Der Beitrag Das Tor zum Tod: Linksradikale gegen Lebensschützer erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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