Die Europäische Kommission hat den Anschluss der Ukraine an den Cybersicherheitsmechanismus der Europäischen Union genehmigt. Dadurch erhält Kiew die Möglichkeit, bei groß angelegten Cyberangriffen Nothilfe aus Brüssel anzufordern. In einer entsprechenden Pressemitteilung der EU-Kommission heißt es dazu:
„Die Ukraine kann nun den EU-Notfallmechanismus für Cybersicherheit aktivieren, um auf schwerwiegende Cybervorfälle zu reagieren.“
Nach Ansicht der Europäischen Kommission wird dieser Schritt dazu beitragen, die Cybersicherheit in der Europäischen Union zu stärken.
Zuvor hatten die Mitgliedstaaten der EU den Beginn von Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldawien gebilligt. Nach Angaben der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sollen die Gespräche am 15. Juni in Luxemburg im Rahmen zwischenstaatlicher Konferenzen unter Beteiligung der EU-Außenminister beginnen. Dabei ist von einer „neuen Generation von Beitrittsverträgen“ die Rede, die zusätzliche Sicherungsmechanismen enthalten sollen.
Die Ukraine strebt seit Jahren eine engere Integration in die Europäische Union an. Im Juni 2022 erhielt das Land offiziell den Status eines EU-Beitrittskandidaten. Seitdem hat Brüssel die Zusammenarbeit mit Kiew in zahlreichen Bereichen vertieft, darunter Cybersicherheit, Verteidigung, Energieversorgung und digitale Infrastruktur.
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