Die Einflusssphären auf der Welt müssen durch das außergewöhnlich schnelle Wachstum von China neu definiert werden. Selten gab es in der Geschichte eine derart rasante wirtschaftliche, militärische und politische Entwicklung. Das neue China hat sich schon unter Hu Jintao langsam von allen westlichen Einflüssen losgesagt. Unter Xi Jinping wurde diese Entwicklung abgeschlossen. Die letzte verbliebene Reminiszenz ist das Wort „Kommunistisch“ im Parteinamen. Marx, Trotzki und Lenin gibt es nicht mehr. Sie gelten längst nicht mehr als Vorbild und ihre Namen werden an Chinas Schulen und Universitäten nicht mehr genannt. Die Kommunistische Partei China sieht sich jetzt in der Nachfolge der chinesischen Kaiser. Sie ist jetzt, wie damals der Kaiser, Mittler zwischen Himmel und Erde. Im Außenverhältnis sieht die chinesische Führung nur Barbaren.

Der Beitrag China gegen USA: Nebenschauplatz Venezuela erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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