Die Bilder des Massenansturms sind weitestgehend aus den Nachrichtensendungen verschwunden. Also soll wohl auch die Krise verschwunden sein. Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska verkündet, von 72.000 nach Ceuta eingedrungenen Migranten seien 70.000 bereits nach Marokko zurückgekehrt. Die Regierung in Madrid möchte den Eindruck vermitteln, sie habe den größten Grenzdurchbruch der jüngeren europäischen Geschichte binnen weniger Tage nahezu geräuschlos bereinigt.
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