Ceuta ist in den vergangenen 48 Stunden zum Sinnbild des europäischen Grenzbankrotts geworden. In einer doch sehr eindrucksvollen Machtdemonstration Marokkos stürmten zwischen 50. und 60.000 illegale Migranten die Grenze der spanischen Exklave. (Ceutas Regierungschef Juan Jesús Vivas sprach von mehr als 60.000.) Menschen schwammen um die Grenzanlagen herum oder durchbrachen die Übergänge, während die spanische Regierung erst zusätzliche Polizisten und schließlich das Militär schickte. Soldaten patrouillierten durch die Straßen einer Stadt, deren Grenze praktisch nicht mehr existierte.

Der Beitrag Ceuta: Etwa 7.000 angeblich Minderjährige sollen aufs Festland – Sánchez verteilt den Grenzsturm erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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