Friedrich Merz ist politisch am Ende. Jede Autorität ist weg, jeder Kredit verspielt, jede Hoffnung der Menschen auf den von ihm versprochenen Politikwechsel verglüht. Was nach seinem Amtsantritt noch als Enttäuschung über gebrochene Versprechen begann, ist inzwischen in Abwendung und offenen Hass umgeschlagen. Merz‘ politische Überlebenszeit wird längst nicht mehr in Jahren gemessen, sondern nur noch in Tagen oder Wochen. Die einzige offene Frage lautet inzwischen, wann die CDU selbst eingreift, denn begriffen hat sie es bereits seit langem, dass ihr Haus lichterloh in Flammen steht und bis auf die Grundmauern niederbrennt, wenn jetzt nicht gehandelt wird. Sie hat verstanden, dass sie diesen Vorsitzenden und Kanzler loswerden muss, wenn sie nicht noch weiter mit ihm weiter abstürzen will.
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