Im Jahr 2025 stand der US-Dollar spürbar unter Druck. Gründe dafür fanden Analysten vor allem in der sehr hohen US-Staatsverschuldung und der von US-Präsident Donald Trump ab April eingeführten Zollpolitik: Höhere Zölle verteuern Importe und können die Inflation anheizen, auch wenn dies politisch selten thematisiert wird. Für Anleger in Europa hatte das zwei Effekte: Einerseits wurden US-Anlagen in Euro gerechnet beim Kauf günstiger. Anderseits litt die Rendite auf früher eingegangene Positionen amerikanischer Aktien und Anleihen jedoch, weil Währungsverluste Kursgewinne wieder auffraßen. Damit bestätigt sich für das Börsenjahr 2025 ein altbekannter Grundsatz: Eine breite Diversifikation über Regionen, Sektoren, Anlageklassen und Währungen bietet einen Schutzschild. Bei den Rohstoffen fielen die exorbitanten Gewinne der Edelmetalle auf: Gold gewann in Euro gerechnet mehr als 44 Prozent, Silber konnte sich sogar mehr als verdoppeln (Plus 115 Prozent).
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