Am 6. Oktober wurde Tobias Rausch mit 48 Stimmen zum Präsidenten des Landtags von Sachsen-Anhalt gewählt. Der AfD-Politiker erhält damit auch neun Stimmen von Abgeordneten anderer Fraktionen, wo aktuell mit geradezu diktatorischem Eifer hinterher geschnüffelt wird, wer das denn nun war. Wenige Stunden später zieht die Münchner BMW-Zentrale ihr bereits unterbreitetes Leasingangebot für den Dienstwagen des Landtagspräsidenten zurück. Eine Begründung liefert der Konzern bis heute nicht. Die Botschaft, die dieser Vorgang vermittelt, ist hingegen klar: Ein demokratisch gewählter Präsident eines deutschen Landesparlaments ist für BMW offenbar ein politisch problematischer Fahrer. Die Münchner haben damit eine Debatte losgetreten, die ihnen inzwischen selbst mit Wucht um die Motorhauben fliegt.

Der Beitrag BMW verprellt seine Kunden für die Brandmauer erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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