„I’m still standing“. Ich stehe immer noch, singt Elton John. Sein Song haut rein wie eine mächtige Substanz. Dieses Lied ist ein Anker, meine Kraftquelle. Der Rhythmus, die Melodie, die Komposition. Es folgt ein unglaublicher Energieschub, wenn ich dieses Lied in voller Lautstärke genieße. Als ob jemand ein Tor zur Sonne für mich öffnen würde. In meinem Kopf wird es in vielen Abstufungen orange bis freundlich hell, die Wörter hüpfen bunt, fröhlich und voller Geschmack in meinem Mund herum. Es schmeckt und riecht nach Energie. Die Herznote des Geschmacks ist irgendetwas zwischen Orange und Bergamotte, sonnig, süß – nicht bitter, frisch, erfrischend, energetisierend. Während dieser Geschmacksexplosion und der ausgesprochen angenehmen optimistischen Farbenorgie, wird mein Körper von Energie durchflutet. „Ich stehe noch“ scheint jede Zelle meines Körpers zu singen und dabei mit dem Universum in absolutem Gleichklang zu tanzen.
Der Beitrag „Alles nicht so schlimm“ – Aufarbeitung im Filter der Weichzeichnung erschien zuerst auf Tichys Einblick.
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