Die Gewalt in Südafrika kam für viele Beobachter nicht überraschend. Seit Jahren gibt es diese Attacken und die Regierung hat es nicht geschafft, für dieses gesellschaftliche Problem Lösungen zu erarbeiten. Seit Wochen hat die fremdenfeindliche Gewalt (oft als Afrophobia bezeichnet) in der Regenbogennation rund um das Thema Migration wieder zugenommen. Migranten werden seit Jahren immer wieder für Arbeitslosigkeit und Kriminalität verantwortlich gemacht. Deren Unternehmen wurden auch jetzt wieder angegriffen oder bedroht. Die teils tödlichen Angriffe und Schikanen richten sich hauptsächlich gegen Menschen aus Nigeria, Ghana, Simbabwe, Äthiopien, Mosambik, Kongo und Malawi, die im Handel, Dienstleistungen und in informeller Arbeit tätig sind. Wütende Mobs haben Geschäfte von Migranten in Johannesburg, Pretoria, Durban und East London geplündert und in Brand gesetzt.
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