Er hat es wieder getan. Friedrich Merz, Kanzler mit Glaskinn und Behördenanschluss, hat es wieder mal geschafft, aus einem Facebook-Kommentar eine kleine Staatsaffäre zu bauen. Ein Internetnutzer schrieb unter einen Polizeipost zum Merz-Besuch in Heilbronn: „Und alles wegen dem Lackaffen.“ Früher wäre so etwas im digitalen Gerümpel verschwunden. Heute läuft § 188 StGB hinterher, als hinge die Stabilität der Republik an der Frage, ob der unfähigste und unbeliebte Kanzler aller Zeiten Friedrich Merz eine harmlose Bezeichnung aushält. Das Amtsgericht Heilbronn stellte das Verfahren nun gegen Zahlung von 100 Euro ein, sah nach Darstellung der Gerichtssprecherin die Voraussetzungen einer Strafbarkeit aber als erfüllt an.

Der Beitrag Aber er hat „Lackaffe“ gesagt! erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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