Die USA haben erneut militärische Ziele in Iran angegriffen. US-Präsident Donald Trump bestätigte am Freitag eine weitere begrenzte Militäraktion. Dabei sei ein iranisches Luftabwehrsystem zerstört worden. Der Einsatz habe nur wenige Minuten gedauert, erklärte Trump.

Iranische Staatsmedien meldeten zuvor zwei Explosionen auf der Insel Qeschm in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Über mögliche Opfer und das genaue Ausmaß der Schäden lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor.

Bereits am Montag hatte das US-Militär iranische Ziele angegriffen. Die erneuten Angriffe erfolgen trotz laufender diplomatischer Bemühungen um eine Beendigung des Konflikts. Trump erklärte, die Gespräche mit Teheran dauerten an. Auch Katar bemüht sich um eine Vermittlung zwischen den Konfliktparteien.

Der US-Präsident hatte zuletzt sowohl mit einer Ausweitung der Militärschläge gedroht als auch eine diplomatische Lösung in Aussicht gestellt. Zu den zentralen Streitpunkten gehört weiterhin das iranische Atomprogramm. Die jüngsten Angriffe zeigen, dass eine militärische Eskalation trotz der Vermittlungsversuche nicht ausgeschlossen ist.

Zuvor hatte Iran damit gedroht, im Falle neuer amerikanischer Angriffe US-Militärbasen in Europa anzugreifen. Dabei wurde Deutschland explizit genannt.

„Wenn Amerika seine Stützpunkte in Europa nutzt, einschließlich in Italien und Deutschland, werden iranische Raketen auf Europa abgefeuert“, sagte Ahmad Bakhshayesh Ardestani, Mitglied des Nationalen Sicherheitsausschusses des Parlaments, gegenüber dem Portal Euronews.

Mehr zum Thema – Mit neuen Bündnispartnern im Rücken – Irans „Ansage“ an die Bundesregierung

Abbildung des Banners Merch Gegen Oben
Nach oben scrollen