Schlechte Nachrichten für Verbraucher in der Eurozone: Die Inflation zieht wieder an. Nach einer Blitzschätzung von Eurostat lag die Jahresinflationsrate im Oktober bei sagenhaften vier Prozent – nach 3,8 Prozent im September. Hauptpreistreiber: die Energiepreise, die mit einer Jahresrate von 20,8 Prozent in die Höhe schossen. Über hausgemachte Probleme wie politisch eliminierte Raffineriekapazitäten oder die Russland-Sanktionen, die Europa schrittweise vom Energiestrom abschneiden, wurde an dieser Stelle ausreichend diskutiert. Alles richtig. Und dennoch liegt der Inflationsmotor der Eurozone auch in der Staatsschuldenpolitik verborgen.
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