Verkehrsminister Óscar Puente behauptet, die Tragödie von Urda sei auf menschliches Versagen zurückzuführen. Warum wird dann aber der Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Madrid und Sevilla unterbrochen, wenn die Ursache für das Unglück bereits identifiziert und außerdem die angeblichen Verantwortlichen tot sind? Warum es kein menschliches Versagen war, erklärt Ramiro Aurín, von der Asociación de Ingenieros de Caminos y Direktor der Zeitschrift „Ingeniería“. Die Vorschriften seien eindeutig: Wenn das System nicht funktioniert, kann der Zugführer nach eigenem Ermessen auf Sicht weiterfahren. Niemals aber schneller als 40km/h. Wenn das System funktoniert, wäre dieser Unfall nicht möglich gewesen, da es den Zug automatisch gestoppt hätte.

Der Beitrag Spanien: Kein menschliches Versagen, sondern Folgen unmenschlicher Politik erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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