Wenn in Frankreich größere Menschenmengen zusammenkommen, gehören Plünderungen inzwischen beinahe zum erwartbaren Ablauf. Das beobachtet der französische Schriftsteller Michel Houellebecq bereits seit Jahren. Bei Demonstrationen geschieht es ebenso wie nach Fußballfinalspielen. Selbst Nationalfeiertage bleiben davon nicht mehr verschont. Die Franzosen hätten begonnen, sich an diese Art von Gewalt zu gewöhnen, erklärt Houellebecq in einem Interview bei ABC Spanien mit dem Journalisten Bruno Pardo Porto anlässlich des Festival Ja! in Bilbao. Ihn selbst hätten die jüngsten schweren Ausschreitungen deshalb kaum noch überrascht.
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