Am Samstag haben sich Linke, SPD und Grüne in Berlin nach mehrtägigen Sondierungen auf die Aufnahme förmlicher Koalitionsverhandlungen verständigt. Vier Wochen nach der Abgeordnetenhauswahl empfehlen die Verhandlungsteams ihren jeweiligen Parteigremien, den Weg für eine rot-grün-rote Landesregierung freizumachen. Die Gespräche könnten demnach Anfang November beginnen. Damit rückt die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp dem Roten Rathaus einen entscheidenden Schritt näher. Besonders schön ist die Bereitschaft von SPD und Grünen, die Linke nach einem wochenlangen Streit über Antisemitismus und ihre personellen Verbindungen in hochproblematische Milieus nun doch zur Regierungspartei machen zu wollen.
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