Liegt ein neues Schwarzbuch des Katholizismus vor uns? Der Titel „Die Kirche schafft sich ab“, verziert mit einem Gotteshaus samt LGBT-Fahne auf dem Cover, lässt zuerst daran denken. Aber nein, vulgäratheistische oder populistische Angriffe sind dem Autorenpaar Sylvia und Alfred Sobel fremd. Ihre Kritik kommt aus dem katholischen Lager und richtet sich gegen die verzeitgeistigte Una Sancta in Deutschland, die ihre Heimat ist. Schützenhilfe bekommen sie von Gerhard Ludwig Kardinal Müller aus Rom, immerhin früherer Präfekt der Glaubenskongregation. Dieser hat bekanntlich den Schutz der katholischen Lehre gegen Häresien als Auftrag. Erst letzte Woche hat Müller gewaltig gegen die Kirche in Deutschland ausgeteilt, weil diese sich nicht aus der Parteipolitik herausgehalten habe.

Der Beitrag Die Kirche der Zweideutigkeit erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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