Das ukrainische Militär hat am Mittwoch zwei Ölraffinerien in Russland angegriffen – in den Gebieten Saratow und Rjasan. Dies teilte der russische Vizepremier Alexander Nowak mit. Kiew zeige keinerlei Anzeichen für eine Bewegung hin zu einem Energiewaffenstillstand, betonte Nowak.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, dass der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij mit derartigen Angriffen Probleme für die USA und die ganze Welt schaffen wolle. „Wir haben ihm gesagt: ‚Tu, was du willst, aber greif nicht die Dieselkraftstoff-Infrastruktur an, denn das wird große Probleme und einen massiven Mangel verursachen'“, sagte Trump.
„Und was macht er? Er greift genau diese Anlagen an. Er sollte verdammt noch mal damit aufhören!“
Laut dem russischen Politologen Iwan Mesjucho seien die Angriffe Selenskijs nicht gegen russische Raffinerien gerichtet, sondern gegen Trump. „Nachdem der US-Präsident ein Kraftstoffabkommen mit der Russischen Föderation geschlossen hat, können alle Angriffe der Ukraine auf russische Raffinerien als Versuch des Anführers des (Kiewer) Regimes gewertet werden, die russisch-amerikanischen Vereinbarungen zu untergraben“, sagte er im Gespräch mit RT. Es sei mit einer Reaktion aus Washington als Antwort auf die terroristischen Aktivitäten des Kiewer Regimes zu rechnen, so der Gesprächspartner.
Der Duma-Abgeordnete Witali Milonow erklärte im Gespräch mit RT, für Selenskij sei es ein Albtraum, die Eskalation einzudämmen, Verhandlungen aufzunehmen und den Konflikt friedlich beizulegen:
„Denn dies würde den unvermeidlichen Verlust seiner Macht zur Folge haben und weitere Fragen seitens des ausgebluteten und geschundenen ukrainischen Volkes aufwerfen.“
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