Bereits vor dem Beginn ihrer zweiten Amtszeit als EU-Kommissionspräsidentin am 1. Dezember 2024 hat Ursula von der Leyen die Überwindung der EU-Wettbewerbsschwäche zur wichtigsten Aufgabe der EU-Kommission erklärt. Seitdem stützt sich die EU-Kommission vollkommen auf die im September 2024 vom früheren EZB-Präsidenten und ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi vorgelegte „Strategie für die Wettbewerbsfähigkeit Europas“, deren Ausarbeitung von der Leyen bereits 2023 in Auftrag gegeben hatte. Vom Amtsantritt der neuen EU-Kommission dauerte es nur wenige Wochen bis zur Veröffentlichung des „Kompass für Wettbewerbsfähigkeit“ im Januar 2025. Dort, so von der Leyen damals, habe die EU-Kommission „die exzellenten Empfehlungen des Draghi-Berichts in einen Fahrplan transformiert“, der die von Draghi als zentral identifizierten Handlungsfelder Innovation, Dekarbonisierung und Sicherheit als Kernaufgaben definiert habe, sodass die EU nun „wieder wettbewerbsfähig“ werde.

Der Beitrag EU-Wettbewerbsfähigkeit: am liebsten ohne Wettbewerb erschien zuerst auf Tichys Einblick.

 [#item_full_content]

Abbildung des Banners Denkanstoß statt Denkverbot
Nach oben scrollen