Im Zentrum Sankt Petersburgs hat ein Brand ein historisches Gebäude schwer beschädigt. Am Abend des 1. Oktober brach das Feuer im unbewohnten denkmalgeschützten vierstöckigen Haus gegenüber der Isaakskathedrale aus. Russlands Katastrophenschutzministerium gab an, dass der Brand eine Fläche von bis zu 2.000 Quadratmetern erfasste. Bis zu 165 Feuerwehrleute und 37 Fahrzeuge waren an der Löschung beteiligt.

Das Feuer konnte rund sechs Stunden nach der Brandmeldung gelöscht werden. Menschen kamen nicht zu Schaden, allerdings mussten zehn Personen aus einem Nachbargebäude vorsorglich evakuiert werden.

Andrei Litowka, Pressesprecher der Hauptverwaltung des russischen Katastrophenschutzministeriums, merkte an, dass das betroffene Gebäude, das im 18. und 19. Jahrhundert errichtet wurde, über hölzerne Zwischendecken verfügte. Dadurch breitete sich das Feuer besonders schnell aus.

Nach Angaben des städtischen Ermittlungskomitees wurde der Brand durch eine Verletzung der Sicherheitsregeln beim Schweißen verursacht. Die Behörde gab in einer Pressemitteilung bekannt:

„Im Rahmen der vorläufigen Ermittlung wurde festgestellt, dass bei Schweißarbeiten zur Restauration des denkmalgeschützten Hauses von Karl Miller die Sicherheitsvorschriften verletzt wurden und am Abend des 1. Oktober ein Brand ausbrach. Niemand wurde verletzt, der Brand wurde gelöscht.“

Das Komitee leitete ein Strafverfahren wegen Verletzung von Sicherheitsvorschriften bei Bauarbeiten ein. Russlands Strafgesetzbuch sieht dafür eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren vor.

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