Hat Friedrich Merz an seinem Kanzlertag 512 den Höhepunkt seiner Illusionen erreicht oder kann er den auch noch toppen? Er ist nämlich „wirklich richtig begeistert“ von zahlreichen Investitions- und Innovationsbeispielen – und zitierte eine Studie der Deutschen Bank, die Deutschland als besten Investitionsstandort in Europa ausweise. Diesen Optimismus wolle er mit vielen Menschen im Land teilen, er sei mit der Entwicklung des Investitionsstandorts zufrieden. Beim Jahrestreffen der Initiative „Made for Germany“ in Berlin sagte Merz gestern, Investitionen seien von anfangs 600 Milliarden Euro auf über 800 Milliarden Euro gestiegen. Deutsche und ausländische Unternehmen investierten zunehmend in den Standort Deutschland, die Rahmenbedingungen würden kontinuierlich verbessert. – „Investitionen“ zu sagen, wenn neue Staatsschulden gemacht werden, ist mittlerweile ganz fester Bestandteil der Sprachregelung des politmedialen Komplexes.

Der Beitrag Merz redet sich seine Welt schön erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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