Im Grunde wissen es alle, nur Amthor und Warken und Hoppermann nicht, aber sieht man von Merzens Mandarinen ab, dann doch alle, dass es nur die Ratlosigkeit in der CDU ist, die Merz noch im Kanzleramt hält, denn von Merz hält kaum jemand noch etwas in der CDU. Er hat alle enttäuscht: diejenigen, die von Merz die Entmerkelianisierung der Partei ersehnt haben, diejenigen, die gehofft haben, mit Merz einen geräuschlosen Kurswechsel hinzubekommen, ohne dass der Name Merkel fällt, so als habe es Merkel nie gegeben, und die, die wiederum sich wünschten, dass Vernunft in die Wirtschafts-, Sozial- und Migrationspolitik einzieht, auch jene, die Merz beim Wort nahmen, dass es mit „links“ und mit Schulden vorbei sei, weil der Staat mit dem Geld, das er einnimmt, zurechtkommen müsse – all jene sehen sich bitter getäuscht. Hinter Merz steht nur noch Dennis Radtke von der CDA, ein früherer SPD-Mann, und die große Frage: Was dann?
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