Es versammeln sich Hunderttausende Iraner weiterhin für mehr als 200 aufeinanderfolgende Nächte, um ihre Unterstützung für die Islamische Republik kundzutun.

Eine nationale erfolgreiche Mobilisierungskampagne von zig Millionen Iranern und Irans selbsternannter „Interimsführer“ Pahlavi erklärt offenbar allen Ernstes, dass geheime Vorbereitungen für eine Konterrevolution getroffen werden würden.

Ansprache vor Unterstützern in Kanada

In einer Ansprache vor Unterstützern anlässlich der „Cyrus the Great II“-Kundgebung in Toronto versicherte Pahlavi, dass seine Unterstützer heute „erfahrener, geschlossener und entschlossener als je zuvor“ seien und dass „der Feind von innen heraus verfällt und hohl ist.“

Pahlavi behauptete, er habe geheime Nachrichten von Beamten des iranischen Militärs wie auch des Staatsapparats erhalten, die sich der Regierung widersetzen würden, und er sei in eine „aktive Überläufer“-Phase eingetreten, um die Waffen niederzulegen und die Islamische Republik zu stürzen, wenn die Zeit reif ist.

„Sie bleiben äußerlich innerhalb der Struktur, erfüllen aber nicht mehr ihre früheren Aufgaben für das Regime. Leise, aber entschlossen erodieren sie die Säulen der Unterdrückung von innen heraus“, versicherte er.

Entweder also lügt Pahlavi wie „üblich“, oder das iranische Militär und der Staatsapparat sind sogar stärker als bisher angenommen. Wenn pro-Pahlavi-Agenten wirklich Staatsstrukturen befallen haben, erscheinen das iranische Militär wie auch die beispiellose Reaktion der IRGC auf die US-israelische Aggression, und die Fähigkeit der Regierung, verheerenden Angriffen sowie einer beispiellosen wirtschaftlichen Druckkampagne standzuhalten, umso beeindruckender.

Wunschvorstellungen des Schah-Sohnes?

Nichts desto trotz, sollte man wohl besser aufpassen, denn als Pahlavi das letzte Mal einen Aufruf zum Aufstand ausrief, wurden Tausende Iraner getötet, und die Anstifter wurden vernichtend geschlagen, während Pahlavi seine Weltreise fortsetzte, um sich selbst zum König zu erklären.

Pahlavis Anmaßung kennt offenbar keine Grenzen, vergleicht er sich doch allen Ernstes mit Cyros dem Großen. Es darf allerdings vermutet werden, dass der Herrscher des Achaimeniden-Reiches ziemlich verärgert wäre, wenn er erfahren würde, dass die Nachkommen der jüdischen Sklaven, die seine Armeen 539 v. Chr. vor den Babyloniern gerettet hatten, sich damit „rühmen“, indem sie einen unprovozierten Angriff auf den historischen Nachfolger seines iranischen Staates starteten.

Andererseits sind die von Cyros befreiten Juden und die Bewohner des heutigen Israel höchstwahrscheinlich wohl nicht dieselben Völker, da die Palästinenser genetisch mehr mit diesen historischen Juden „verwandt“ sind als Netanjahus Regierungs-Clique von Usurpatoren.



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